Interview
Luxus für Migranten an Weidels Wohnort.
Am Wohnort der AfD-Chefin Alice Weidel in Überlingen am Bodensee entstand nur wenige Gehschritte von der Uferpromenade entfernt eine Anschluss-Unterbringung für Migranten. Kostenfaktor über 2,9 Millionen Euro. Junge Familien suchen verzweifelt aber vergeblich bezahlbaren Wohnraum in der Touristenstadt.
Ein wahres Schmuckstück ist im Herzen der Überlinger Altstadt entstanden, dort wo an prominenter Stelle gleich neben der Stadtbibliothek im historischen Gebäude bis vor kurzem noch ein Schandfleck das Stadtbild verunzierte. Knapp 3 Millionen Euro wurden investiert, sogar die Regenrinnen aus Kupfer durften nicht fehlen. Wer nun glaubt mit den schmucken, hochwertigen und komfortablen Wohnungen schafft die Stadt den so dringend benötigten Wohnraum für junge Familien... weit gefehlt. Hier entstand eine Anschluss-Unterbringung für Migranten. Rund 462.000 Euro gab es an Zuschüssen für die Stadt, inklusive denen für „klimafreundliches Bauen“, bleiben immer noch mehr als 2,5 Millionen Euro an Eigenleistung. Die Wohnungsnot in Deutschland ist gravierend und fehlender Wohnraum auf einem nie da gewesenen Höchststand, melden alarmierte Institute. Gleichzeitig ist die Zahl der Einbürgerungen 2025 auf ein Rekordniveau von über 300.000 Menschen angestiegen. Hinzu kommen genauso viele ukrainische Männer, Fahnenflüchtige, wer kann es ihnen schon verdenken, die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen.
In unmittelbarer Nähe der neuen Anschluss-Unterbringung für Migranten befindet sich ein „Vereinsheim“ der traditionsreichen „Hänselezunft“, und somit ein Jugendtreff, der während der Fasnet stark frequentiert wird. Apropos Jugend: die wünscht sich in Überlingen schon lange zentrale Räumlichkeiten, der Jugendtreff ist quasi ausgelagert in den Teilort Nussdorf, viele junge Menschen scheuen den Weg dahin. Wird es Schwierigkeiten geben mit den Migranten mitten in der Stadt, werden die Wohnungen schon bald grundrenoviert werden müssen? Wird es ein eklatantes Müllproblem geben, wie aktuell bei der Migranten-Unterbringung in der Nussdorferstrasse? Dort fliegt der Müll einfach aus dem Fenster, und die Reinigungs- und Abfuhrunternehmen kommen gar nicht mehr hinterher, es herrschen katastrophale Zustände. Dinge die man unbedingt ansprechen muss, sind das doch die Befürchtungen besorgter Bürger.
Wohnungslose Menschen, vielfach deutsche Frauen, werden übrigens in Überlingen in Baracken an der städtischen Müllkippe untergebracht. Seit über 10 Jahren weise ich auf diesen untragbaren Missstand hin, und erhalte von der Überlinger Stadtspitze stets den Verweis, das innerstädtisch kein Gebäude zur Verfügung steht. Das neue Schmuckstück für die Migranten muss für die Bewohner der Baracken am Entsorgungszentrum Füllenwaid wie ein Schlag ins Gesicht sein.
Längst ist auch im Mainstream nicht mehr abzustreiten, das weit über 50 Prozent der Bürgergeldempfänger Ausländer sind. In der Stadt Hamburg gibt es über 200 Bedarfsgemeinschaften mit Bezügen von über 6.000 Euro monatlich. Bärbel Bas, Gesundheitsministerin der SPD, bleibt jedoch stur und unbelehrbar bei ihrer Haltung, und verkündet auch ganz aktuell wiederholt: wir brauchen mehr Migranten. Politiker(innen) wie Bas mit ihrem obsessiven Hang zur Leugnung der Realität sind in Bund und Kommunen das Problem. Nicht der arbeitende Mittelstand, der von Kanzler „Blackrock-Merz“ fortlaufend als Drückberger, viel zu oft krank, arbeitsscheu, nicht leistungsbereit- und zu früh in Rente gehend beschimpft wird.
Es gibt kein Kommunikations- sondern ein Wahrnehmungsproblem bei den Politikern der Kartellparteien. Die Bürger in Überlingen sehen mit ihren eigenen Augen, wo das Problem liegt. Nicht bei den Menschen, egal woher sie kommen, sondern bei der Politik. Es gibt viele Menschen aus aller Herren Länder die uns hier bereichern, und über die wir uns freuen. Das muss nicht zum x-ten Mal betont werden, wir tun es trotzdem. Das „Heranzüchten“ von dauerhaften Transferempfängern, und das permanente Einfordern an die Solidaritätsgemeinschaft, um für diese Transferempfänger die nicht zu denjenigen gehören, die begründet keine Arbeit aufnehmen können, aufzukommen- bei gleichzeitiger Beschimpfung der arbeitenden Mitte ist vollumfänglich ein falscher Kurs, und politisch gewollt. Die Mehrheit der Wähler will hier jedoch einen sofortigen und drastischen Kurswechsel- das zeigen die Zustimmungszahlen für die AfD. Alice Weidel (Co-Vorsitzende der AfD) und bestens informiert über derartige Vorgänge in ihrem eigenen Wahlkreis Bodensee, thematisiert diese Ungerechtigkeiten immer wieder im Bundestag. Die AfD-Stadträte tun dies im Überlinger Gemeinderat ebenfalls
Überlingen mit einem SPD-Oberbürgermeister und einem de facto grünen Stadtrat setzt falsche Prioritäten.
Der arbeitende Bürger in Deutschland will keine Luxus-Unterbringung in Toplagen für Migranten, die er sich selbst nicht leisten kann- und für die er vollumfänglich blechen muss. „Zweckbauten in der Peripherie, alles andere sollen die sich auch erarbeiten müssen“, sagte uns ein Türke, der ein Geschäft betreibt.
In diesen ganzen Kontext gehört die Tatsache, das Überlingen eine sinnvolle Verschönerungsmaßnahme am für den Handel in der Stadt so wichtigen Landungsplatz gestrichen hat. 100.000 Euro für die Begrünung der Bushaltestelle an der Schiffsanlegestelle und somit dem zentralen Einfallstor der Touristenstadt wurden aus Geldmangel gestrichen. Diese Aufwertung einer schnöden Stahlkonstruktion hätte der Stadt gut getan, ist doch der Tourismus Wirtschaftsfaktor Nummer Eins in der Bodenseestadt, sieht man einmal von der Waffenproduktion der Firma Diehl ab.
Wieviel hat wohl die teure Kupfer-Regenrinne an der Migrantenunterbringung gekostet? Wie war das mit den Prioritäten? Kleine Randnotiz: der ausführende Architekt der Luxus-Unterbringung für Migranten ist ein CDU-Stadtrat.
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