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Stef Manzini über die Verfolgung von Regierungskritikern.

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Stef Manzini über die Verfolgung von Regierungskritikern.
Dr. Rainer Rothfuß und Stef Manzini bei der Veranstaltung "Verfolgung von Regierungskritikern" am 28. Juni 2026 in Kempten im Allgäu.

Vortrag der Journalistin Stef Manzini von stattZEITUNG.net in Kempten bei Rainer Rothfuß.
Politische Prozesse sind in Deutschland keine Seltenheit.
Politik und Justiz gefährden die Pressefreiheit.
Oppositionsmedien decken auf, was Mainstreammedien verschweigen.

„Verfolgung von Regierungskritikern“ lautete das Thema, über das Stef Manzini, Journalistin, Autorin, Gründerin und Herausgeberin der stattZEITUNG.net, im Wahlkreisbüro von Dr. Rainer Rothfuß, Bundestagsabgeordneter der AfD, in Kempten am 28. Juni 2026 referierte. Trotz der Sommerhitze war der Vortragsraum bei gefühlten 40 Grad nicht nur bis auf den letzten Platz gefüllt, sogar die Treppen mussten als Notsitze herhalten. Kein Wunder, denn Manzini ist für Fairness aber auch für klare Worte, die knallhart sitzen, bekannt.

Freie Medien wie die stattZEITUNG machen die Sicht frei und werden deshalb unterdrückt, waren die Einleitungsworte von Dr. Rainer Rothfuß, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Oberallgäu. Diese Vorgabe war wie gemacht für Stef Manzini: „Wir leben in einem Land, wo ein Teil der Bevölkerung nichts mitkriegt, weil sie nichts mitkriegen will – und wenn man Menschen aufklären möchte, glauben sie es nicht.“ Manzini betonte, Information sei jedoch keine Bringschuld, sondern eine Holschuld.
In diesem Sinne können Sie, verehrte stattZEITUNGsleser, den Vortrag von Stef Manzini über den Link https://www.youtube.com/watch?v=F1aVl-Oewzw abrufen.
An drei Beispielen zeigte die Gründerin der stattZEITUNG.net auf, wie Meinungsfreiheit in Deutschland nicht nur unterdrückt, sondern auch mit Hilfe der Justiz auszumerzen versucht wird. Politische Prozesse sind in Deutschland keine Seltenheit mehr, führte die Journalistin aus. Sie sollen nach ihren Worten Signalcharakter für alle diejenigen haben, die sich nicht an die Narrative der Machtstrukturen halten.
Es geht im Grunde um die Abschaffung der Pressefreiheit, führte Manzini aus, indem sie einen eigenen Fall der stattZEITUNG.net vorbrachte. Am Aschermittwoch 2024 hatten die Grünen ihre Aschermittwochveranstaltung in Biberach. Der Termin fiel in die Phase der deutschlandweiten Bauernproteste. Bauern und Mittelständler nutzten die Aschermittwochveranstaltung für Proteste. Obwohl es nach polizeilichen Angaben keine Gefahrenlage gab, brachen die Grünen ihre Veranstaltung ab, was durch den „Öffentlich-rechtlichen Schundfunk“, wie Manzini das öffentliche-rechtliche Rundfunkgewerbe bezeichnete, aufgebauscht wurde.

Mittendrin in den Protestaktionen war der stattZEITUNGS-Journalist und Pressefotograf Michael von Lüttwitz. Er machte Bilder von dem Geschehen und berichtete darüber im gleichnamigen digitalen Medium, legte Manzini dar. Zugleich stellte er Strafanzeige gegen einen Polizisten, der seiner Meinung nach mit Pfeffersprayaktionen Körperverletzung beging, führte die Journalistin fort. Daraufhin wurde die Staatsgewalt aktiv und unterstellte dem Pressefotografen Nötigung. Bei der Gerichtsverhandlung bestätigten die geladenen Polizisten mit ihrer Zeugenaussage, dass der Journalist passiv war und nicht auffiel im Demonstrationsgeschehen, was auch Videoaufzeichnungen bestätigten. Trotzdem kam es zur Verurteilung mit dem Argument, er stand auch mal in der ersten Reihe und machte dort Fotos vom Geschehen. Anscheinend missfiel, dass Michael von Lüttwitz das dokumentiert hatte, was die Obrigkeit nicht dokumentiert haben wollte.

Manzini betonte, in einer Nachfolgeveranstaltung zum Aschermittwoch hatten der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann und Innenminister Strobl angekündigt, es müsse harte Urteile geben und ein 20-köpfiges Ermittlungsteam werde mit der Aufarbeitung betraut werden. Letztlich seien 44 Landwirte beziehungsweise Handwerker und ein Pressevertreter im Amtsgericht Biberach „verknackt“ worden.
Vor diesem Hintergrund sprach sie verschiedene skurril anmutende Gerichtsverhandlungen in Biberach an. So soll ein Bauer einem Polizisten in die Genitalien getreten haben, dieser sagte jedoch bei der Gerichtsverhandlung aus, keinen Tritt vom Angeklagten verspürt zu haben. Anstatt den Angeklagten in dieser Sache freizusprechen, gab die Richterin dem polizeilichen Ermittlungsbeamten den Auftrag, nachzuforschen, ob ein anderer Polizist von dem Angeklagten getreten worden sein könnte. Als Kuriosum führte Manzini im Weiteren einen Zollstockwurf an – siehe dazu auch den stattZEITUNGsbericht https://stattzeitung.net/artikel/2025-03-17-der-rechtsstaat-fordert-bauernopfer
In ihrer durchaus pointierten Darstellungen der Bauernprozesse in Biberach, die man eigentlich auch nur mit Humor ertragen kann, stellte Manzini fest, dass vornehmlich junge Staatsanwälte und Richterinnen, die an ihrer Karriere arbeiten, eingesetzt wurden. Sie wussten, was Kretschmann, Strobl und Co. verlangt hatten. Dazu kommt, dass die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist. Vor diesem Hintergrund spekulierte die Journalistin, dass die Urteile bei allen Angeklagten in Biberach bereits vor der Verhandlung feststanden. Eine Berufung im eigenen Fall ist unausweichlich, konstatierte Manzini, denn es geht hier schlichtweg um die Pressefreiheit, die durch das Urteil ausgehebelt worden ist, was mit großem Applaus aus dem Publikum quittiert wurde.
Endlose U-Haft, KI-Ermittlungen, Verfahren an drei verschiedenen Gerichtsorten, unbekannter Ermittlungsansatz, weiße Folter (psychische Folter, bei der keine oder kaum sichtbare körperliche Spuren entstehen, sondern die Psyche des Opfers gezielt geschädigt wird), Prozessverschleppung und etliches mehr sieht Manzini bei dem sogenannten „Reichsbürger-Prozess“ gegen Johanna Findeisen, einer Friedensaktivistin, „Corona-Maßnahme-Kritikerin“ und Kommunalpolitikerin, die nicht nach dem Mund des Establishments redet, gegeben. stattZEITUNG.net (https://stattzeitung.net) berichtete darüber bereits vielfach.

Die Journalistin stellte prägnant an zahlreichen Beispielen heraus, wie arrogant die Staatsmacht agiert, und kam zu dem Schluss: „Es ist skandalös, dass Regierungskritiker so lange in Untersuchungshaft bleiben.“ Mehr noch – Manzini klagte an: Obwohl Findeisen krank war, musste sie sich im Winter bei geöffnetem Fenster entkleiden und in gebeugtem Zustand eine Leibesvisitation über sich ergehen lassen, um ausschließen zu können, dass sie aus der Gerichtsverhandlung Gegenstände in ihre Zelle einschleust.

Manzini empörte sich, dass im sogenannten „Reichsbürgerprozess“ gegen Johanna Findeisen und weitere Angeklagte, die Bundesanwaltschaft aus Berlin mittels der Palantir-Software „Gotham“ zehn Terabyte Datenmaterial zusammentragen ließ und den Verteidigern von Findeisen vorsetzte. Die Datenmenge entspricht 10 Terrabyte oder 900 Aktenordnern, konstatierte die Journalistin. Darunter findet man nach ihren Worten häufig nur „Bullshit“, also Belanglosigkeiten, so nach dem Motto: welche Marmelade war auf dem Frühstückbrötchen. Zu allem Überfluss ist die Ermittlung mit „Gotham“ laut Rechtsprofessor Dr. Martin Schwab ein Gesetzesverstoß, hob die Herausgeberin von stattZEITUNG.net hervor. Deshalb hat die Verteidigung von Findeisen die Eingabe gemacht, die Haft auszusetzen und einen ausreichenden Zeitrahmen für die Verteidigung anzusetzen. Vor allem ist aber, betonte Manzini, der Ermittlungsansatz offen, das bedeutet, die Verteidigung kann keine Verteidigung aufbauen, weil der Ermittlungsansatz der Generalbundesanwaltschaft nicht bekannt ist. Es geht um Unrecht folgerte die Journalistin und betonte, dass von rund 200 Zeugen nach drei Jahren erst circa 30 vernommen wurden. „Der Prozess schleppt sich im Tempo eines Gletschers dahin“ resümierte die Autorin.
Beim dritten Unrecht hinsichtlich der Verfolgung von Regierungskritikern ging sie auf den Fall des Arztes Dr. Ronald Weikl ein. Er ist als 2. Vorsitzender im MWGFD (Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie) aktiv und hat dort eine Petition gegen das Masernschutzgesetz erfolgreich an den Start gebracht, welches die AfD in den Bundestag einbringen möchte. Prompt bekam er von der Polizei Besuch in Form einer Hausdurchsuchung in seiner Praxis und seinem Wohnbereich. Es ging dabei nach den Worten von Manzini offiziell nicht um die Petition, sondern darum, dass er Maximilian Eder aus der angeklagten angeblichen „Reichbürgergruppe“ bei seinem Hungerstreik davon überzeugte, ihn abzubrechen und damit sein Leben gerettet haben dürfte. Jahre danach wird dann bei Dr. Ronald Weikl kurz nach dem Erfolg der „Masern-Petition“ eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Solche staatlichen Maßnahmen sind nicht nur rufschädigend, sondern auch existenzgefährdend, bemängelte Manzini.
Die Herausgeberin von stattZEITUNG.net verwies im Zusammenhang mit Skandalen auf einen weiteren hin, der bislang weitgehend unbeachtet blieb: Jens Spahn, der frühere „Corona“-Bundesgesundheitsminister, nahm an Geheimtreffen einer den „Bilderbergern“ ähnlichen Gruppierung um Peter Thiel (Palantir) teil. Es geht dabei um ein informelles Treffen einer internationalen Gruppe, einflussreicher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien. Beim kommenden Treffen im August soll nach einem von „Wired“ veröffentlichten Leak Platz 1 der Tagesordnung eine Navigation durch den Dritten Weltkrieg einnehmen. Mit anderen Worten, so Manzini, es wird der Dritte Weltkrieg geplant. Es ist elementar wichtig, sich aus verschiedenen Quellen zu informieren, vor allem aus jenen, die vom Schattenreich berichten, das unter der Oberfläche der Mainstreammedien vorhanden ist. Wir müssen den Mut haben, offen auszusprechen, was ist, betonte die Journalistin Stef Manzini.
Großer Applaus und eine rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag von Stef Manzini zeigte auf, das die Publizistin einen Nerv getroffen hatte. Man konnte deutlich spüren, wie hoch der Informationsbedarf beziehungsweise die Informationssehnsucht ist. Es zeigte sich, dass die Bevölkerung es satt hat, vom Establishment nicht nur bevormundet, sondern auch mundtot gemacht zu werden. Das Publikum des heißen Abends im Allgäu will einen fundamentalen Regierungswechsel, weil die bisherigen etablierten Parteien den Niedergang Deutschlands herbeigeführt haben und unfähig sind, Deutschland zu retten, so Wortmeldungen. Ein Gast sprach von seiner Scham, die er verspürte angesichts der politischen Verfolgung von Regierungskritikern, aber auch von seiner Machtlosigkeit. Das sie heute hier sind ist mutig, schämen sollten sie sich nicht, schämen muss sich was in Deutschland Regierungsverantwortung trägt, antwortete ihm Stef Manzini sinngemäß. Die Journalistin dankte ausdrücklich dem Geopolitiker, Friedensforscher und Vorsitzenden des Menschrechtausschusses der AfD im Bundestag, Rainer Rothfuß. Immer wieder sei er ein mutiger Mann- und auf den Mut käme es an. Manzini machte am Ende der zweieinhalbstündigen Veranstaltung allen Gästen Mut dafür, dass es in der eigenen Hand liegt, eine neue Zukunft aufzubauen.

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