Kommentar
Alice Weidel: „Eine Billion Euro für die grüne Transformation verbrannt“. Wirtschafts-Boss verlangt Korrekturen.
Alice Weidel, die „Chefin“ der AfD, Volks- und Betriebswirtin, warnt seit langem vor der Totalzerstörung der deutschen Wirtschaft.
Christian Kullman, der Vorstandsvorsitzende des Chemieriesen Evonik, fordert jetzt endlich Veränderungen in der Wirtschaftspolitik und defakto ein Ende der Energiewende.
Der IPCC (Weltklimarat), Vordenker und Planer der Energiewende, muss Irrtum eingestehen.
Evonik-Chef Christian Kullmann beziffert die Kosten für die „Energiewende“ auf 1 Billion Euro. Hier wird offenbar, was die AfD seit langem beschwört, ein sofortiges Ende der Zerstörung der Wirtschaft im Namen der „grünen Transformation“ ist entscheidend dafür, ob Deutschland weiter in den Abgrund trudelt- oder nicht.
Mit einer Billion-Euro in 100-Euro-Scheine heruntergerechnet und aneinandergelegt könnte man 37-mal die Erde umrunden, oder 3,8-mal die Strecke von der Erde zum Mond nachzeichnen. Man könnte auch 100-Euro-Scheine für eine Billion zu einer Kette von rund 1,47 Millionen Kilometern aneinanderlegen. Diese Zahlenspiele dienen der Verdeutlichung, wie ungeheuer und für den „Otto-Normalo“ unvorstellbar groß der „Geldberg“ ist, der hier im wahrsten Sinne des Wortes grund- und folgenlos im Nichts versickert.
Immer wieder warnt die Ökonomin Alice Weidel vor dem Zerstörungs-Potential, das in seiner Folge die Gesamtheit der deutschen Volkswirtschaft zerstört.
Nunmehr hat auch Christian Kullmann, seit 2017 Vorstandsvorsitzender von Evonik, die verbale Reißleine gezogen, die andere Unternehmensvorsitzende schon längst ebenfalls hätten ziehen müssen. Evonik ist ein Chemieunternehmen mit Sitz in Essen. Es ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von 14,1 Milliarden Euro. Weiter gibt er vor: Eine Billion Euro seien in die Energiewende geflossen und es habe nichts gebracht. Bei all seiner Kritik fordert er aber kein Ende der irrsinnigen Klimapolitik, sondern nur eine Streckung der einschneidenden Maßnahmen, also eine Verschleppung des Untergangs. Tatsächlich ist die Klimapolitik der deutschen Regierungen beziehungsweise die Energiewende kläglich gescheitert. In Verbindung mit Sanktionen gegen Russland, die Deutschland mehr treffen als das sanktionierte Land, ist Deutschlands Wirtschaft im freien Fall.
Dazu erklärt Dr. Alice Weidel, Co-Chefin der AfD und studierte Volks- und Betriebswirtin:
„Rekordschulden, Arbeitsplatzabbau und Stagnation – Das wirtschaftspolitische Totalversagen der Merz-Regierung. „Was wir derzeit erleben, ist die tiefgreifendste volkswirtschaftliche Strukturkrise in der Geschichte unseres Landes: Während unsere europäischen Nachbarn ihre Produktivität deutlich steigern und zusätzliche Wertschöpfung generieren, verliert Deutschland Jahr für Jahr industrielle Substanz, Investitionen und Arbeitsplätze. Anstatt die Industrie wie versprochen zu entlasten und die Wirtschaft zu stärken, verschärft die Merz-Regierung mit steigenden Staatsausgaben, wachsender Verschuldung und ideologisch motivierten Markteingriffen die Krise weiter zusätzlich. Das Ergebnis ist eine brandgefährliche Gemengelage aus Deindustrialisierung, Investitionsflucht und wachsender fiskalischer Instabilität – ein wirtschaftspolitisch verantwortungsloser Irrweg, der Deutschland schrittweise in Richtung Staatsbankrott führt. Die Versuche der Bundesregierung, die Ursachen dieser Entwicklung auf externe Faktoren abzuwälzen, sind längst widerlegt. Diese Wirtschaftskrise wurde nicht importiert, sondern ist das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen im eigenen Land. Deutschland braucht daher umgehend eine grundlegende wirtschaftspolitische Neuausrichtung, die nur mit der AfD möglich ist: Dazu gehören konsequente Entlastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer durch niedrigere Steuern und Abgaben, die Abschaffung sämtlicher wachstumshemmender CO2-Belastungen sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Nur durch die Stärkung der produktiven Kräfte kann Deutschland die gegenwärtige Stagnation überwinden und wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückkehren.“
Die Wirtschaft Deutschlands steht nicht am Abgrund, sie ist bereits im freien Fall. Die grüne Transformationspolitik hat’s möglich gemacht. Besonders die Automobilbranche leidet, hier seien nach der Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, Hildegard Müller, zwischen 2019 und 2025 bereits 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen – und ein Ende ist nicht absehbar. Nach VW und Daimler kommt es nun auch bei Porsche zu einem drastischen Personalabbau. Ein Desaster das sich bei den Zuliefererbetrieben abspielt, und einem der reichsten deutschen Bundesländer, Baden-Württemberg, die Armut bringen wird.
Der Wirtschafts-Boss Christian Kullmann forderte jetzt drastische Korrekturen in der Klimapolitik. Seit Deutschlands Atomausstieg und der Verknappung fossiler Energien unter dem Diktat der EU kämpft die Chemiebranche gegen den Abstieg. Energieknappheit und hohe Energiepreise sind Gift für die Industrie. Die Schäden der verfehlten Klimapolitik sind nicht reparierbar. Es kommt seit 2021 zu einem Produktvolumeneinbruch von etwa 30 Prozent. Das ist nach Kullmanns Worten das unübersehbare Fanal der Deindustrialisierung.
Der Hauptsitz von Evonik liegt im Bundesland Nordrhein-Westfahlen. Dort ist Wüst (CDU) Ministerpräsident und damit verantwortlich für die Politik in diesem Bundesland. Kullmann wirft ihm vor, er habe nicht verstanden, was die Stunde am zerbröselnden Industriestandort Nordrhein-Westfalen geschlagen hat. Und dann zählt er die industriezerstörenden politischen Versäumnisse des Ministerpräsidenten, der insgeheim als Alternative zu Kanzler Friedrich Merz gehandelt wird, auf und kommt zu dem Ergebnis: So handeln Hasardeure – Akteure, die ein Leben ohne Konsequenzen führen.
Angefangen hat die grüne Transformationspolitik mit CDU-Minister Klaus Töpfer. In seiner Verantwortung wurde das Stromeinspeisungsgesetz geschaffen, das Energieversorger verpflichtete, erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne aufzunehmen. Das war 1990. Im Jahr 2000 löste unter der rot-grünen Bundesregierung mit Bundeskanzler Schröder (SPD) das Erneuerbare-Energien-Gesetz das Stromeinspeisungsgesetz ab. Es garantiert eine 20-jährige Einspeisevergütung sowie Vorrang für Ökostrom. Es gilt weltweit als Pioniergesetz für den Ausbau erneuerbarer Energie.
Danach prägten Angela Merkel (CDU) und Robert Habeck (Bündnis90/DIE GRÜNEN) maßgeblich die Transformationspolitik, die Deutschland mit Bevormundung, Verboten und Geboten zum Abgrund führte. Unter Habeck kam es zum entscheidenden Turboausbau. „Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht“, äußerte Habeck einst zur Vaterlandsliebe. Seine Politik zeichnete diese Einstellung nach. Die neue schwarz-rote Regierung unter Kanzler Friedrich Merz verwaltet mehr oder weniger die Untergangsdirektive mit der Folge, dass die Wirtschaft nicht am Abgrund steht, sondern sich im freien Fall befindet.
Verhalten kamen immer wieder kritische Stimmen aus der Wirtschaft zum Niedergang Deutschlands. Das mutet grotesk an, anscheinend bevorzugte es die Mehrheit der Unternehmen, sich in Deutschland aufs Schafott führen zu lassen. Andererseits scheint der wirtschaftliche Untergang auch ein willkommener Anlass gewesen zu sein, die Geschäfte ins Ausland mit besseren Konditionen zu verlagern.
Jeden Tag liest man von Insolvenzen. Gerade jüngst hat das traditionsreiche Unternehmen „Varta“ Insolvenz angemeldet. Der wirtschaftliche Zusammenbruch in Deutschland hat katastrophale Folgen für das Sozialwesen und den einzelnen Bürger. Arbeitslos gewordene „Häuslebesitzer“ können ihre Kredite nicht mehr abzahlen, andere müssen wegen hohen Spritpreisen ihr Leben radikal umkrempeln. Und was macht die Regierung? Sie ist mit sich selbst beschäftigt und rotiert die Ministerposten. Das Kuriose dabei ist, dass ein Verkehrsminister entlassen wird, der designierte Nachfolger nicht bereit ist, das Amt zu übernehmen , und dann eine Notlösung gefunden wurde. Eine eindrückliche Dokumentation der „stümperhaften“ Arbeitsweise der Regierung.
dDe AfD spricht die Katastrophenpolitik der Regierung klar und deutlich an.
Dr. Alice Weidel nimmt die wirtschaftspolitische Rüge von Evonik-Chef Kullmann zum Anlass, die links-grüne Klimaideologie, die bislang an der Realität zerschellt ist, ins Visier zu nehmen. Sie erklärt: „Wenn selbst führende Vertreter der deutschen Industrie feststellen, dass die staatlichen Ausgaben von über 1.000 Milliarden Euro für die sogenannte ,Energiewende‘, weder Versorgungssicherheit gewährleisten noch einen messbaren Effekt auf das Weltklima erzielt hat, dann ist dies nichts weniger als ein energiepolitischer Offenbarungseid.“
Zu dem Festhalten an der haarsträubenden Klimapolitik beziehungsweise der Energiepolitik bemerkt die „AfD-Chefin“: „Das Ergebnis ist die teuerste wirtschaftspolitische Fehlentscheidung der Nachkriegsgeschichte, mit verheerenden Folgen für die wirtschaftliche Substanz, den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“ Weiter führt sie aus: „Hunderttausende Arbeitsplätze gehen verloren, Investitionen fließen ins Ausland ab, und ganze Industriezweige verlieren ihre Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig verlassen hochqualifizierte Fachkräfte in wachsender Zahl das Land, weil Deutschland als Standort zunehmend unattraktiv wird“ Alice Weidel konstatiert in einer aktuellen Pressemitteilung: „Die Versuche der Bundesregierung, die Ursachen dieser Entwicklung auf externe Faktoren abzuwälzen, sind längst widerlegt. Diese Wirtschaftskrise wurde nicht importiert, sondern ist das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen im eigenen Land. Deutschland braucht daher umgehend eine grundlegende wirtschaftspolitische Neuausrichtung, die nur mit der AfD möglich ist: Dazu gehören konsequente Entlastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer durch niedrigere Steuern und Abgaben, die Abschaffung sämtlicher wachstumshemmender CO2-Belastungen sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Nur durch die Stärkung der produktiven Kräfte kann Deutschland die gegenwärtige Stagnation überwinden und wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückkehren.“
Weidel fordert daher die sofortige Beendigung der ideologisch getriebenen Energiewende, die Abschaffung sämtlicher CO2-Abgaben und die Rückkehr zu einer technologieoffenen, marktwirtschaftlichen Energiepolitik, wozu auch die Kernenergie gehört. Ihre Ausführungen zum links-grünen Energiewende-Horrortrip enden mit Weidels Appell: „Nur mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen, verlässlichen Rahmenbedingungen und einer konsequenten Entbürokratisierung kann Deutschland wieder zu einem attraktiven Industriestandort werden, der in der Lage ist, auch in der Zukunft in der Weltspitze der Industrienationen mitzuspielen. Nur die AfD ist bereit und in der Lage, den notwendigen wirtschaftspolitischen Neustart einzuleiten.“
Was hat die Energiewende unterm Strich gebracht? Energieunsicherheit im Einklang mit Höchstpreisen, Wirtschaftszerstörung, Umweltbelastung, Kaufkraftschwächung der Bürger, soziale Spaltung, Gesundheitsgefährdung und vieles mehr. Hätte man die Energiewende nicht vorgenommen, wäre Deutschland heute noch ein blühendes Land und klimabezogen wäre die Situation nicht anders als heute. Das sei gesagt in der Hitze des Sommers, der auch mit seinen Temperaturspitzen immer noch vor allem eines ist: Ein ganz normaler Sommer. Inzwischen hat ja auch der Vordenker für die Klimapolitik mit ihrer desaströsen Auswirkung für Deutschland, das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change beziehungsweise Weltklimarat) eingestanden, es habe sich in seinen Prognosen geirrt.
Im Grunde kann man also sagen: außer Spesen in Billionenhöhe ist nichts gewesen. Es wird Zeit, wieder zu einer realitätsbezogenen Energiepolitik und Wirtschaft in Deutschland zurückzukehren, um den katastrophalen Aufprall der sich im freien Fall befindlichen Wirtschaft abfedern zu können. Danach bedarf es eines dringend notwendigen wirtschaftspolitischen Neuanfangs ohne jegliche ideologische Prägung.
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