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Gender-Philosophie auf EU-Ebene zerstört die Freiheit.

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Gender-Philosophie auf EU-Ebene zerstört die Freiheit.
Bildquelle: Pixabay

Gendern soll nicht nur in Sprache und Text erfolgen, sondern auch in beruflicher Hinsicht.
EU will mittels Vorgaben Jungen und Mädchen in bestimmte Berufsfelder drängen.
Systemparteien machen mit, die bürgerlich-konservative AfD setzt sich für Berufsfreiheit ein.
Immer mehr Menschen erteilen dem EU-Sozialismus eine strikte Absage.

Respekt ist die wertvollste Währung, die eine Gesellschaft aufzuweisen hat. Der Sozialismus in Europa hat diese Währung bereits entwertet. Freiheitliche Gesellschaftsordnungen, deren Traditionen und Gebräuche, werden diffamiert. Sozialistische Parolen versuchen konservative Einstellungen zum Einsturz zu bringen. Ein Handwerkszeug dafür ist das Gendern.
Unter Gendern versteht man das Sichtbarmachen aller Geschlechter. Gemeinhin bedeutet das, Männer, Frauen und nicht-binäre Personen sollen in Texten und in der Sprache gleichberechtigt nebeneinander stehen. Nicht-binäre Personen können sich psychisch nicht dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuordnen. Diese Unfähigkeit des Entscheidens hat in Deutschland seit 2018 einen rechtlichen Niederschlag gefunden: Neben „männlich“ und „weiblich“ existiert die Option „divers“.
Vor allem die links-grün-rot orientierte Sichtweise, welche den Sozialismus in jeder denkbar möglichen Form in die Gesellschaft hineinträgt, spielt sich in dieser Hinsicht gerne als Sprachpolizei auf. Doch statt Übernahme des Genderns aufgrund linker „Vorschriften“ wird zumeist das Gegenteil in der Bevölkerung erreicht. Jeder weiß, dass mit dem traditionellen Ausdruck zum Arzt gehen zugleich und damit gleichberechtigt gemeint ist, zu einer Ärztin zu gehen. Dieses extra nochmals zu betonen, entbehrt einer Notwendigkeit und verkompliziert den Sprachfluss.
Die EU geht beim Gendern noch einen Schritt weiter, wodurch das Gendern zum Genderismus, Genderwahn, Gender-Gaga zu werden droht. Brüssel will Jungen und Mädchen per Genderquote in Berufe „zwingen“. Der EU-Gleichstellungsausschuss der Systemparteien von CDU über SPD, Grüne und Linke, um die deutsche Parteienlandschaft stellvertretend für EU-Parteiblöcke zu nennen, haben beschlossen, die Berufsausbildung mit einer radikalen Gender-Agenda zu überziehen. Die bürgerlich-konservative AfD macht offenkundig, was die Mainstreammedien verschweigen: Jugendliche sollen gezielt nach Geschlecht in Berufe gelenkt und Fördergelder nach Quoten vergeben werden.
Ein zentraler Wortlaut der „EU-Ratsempfehlung zur beruflichen Bildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz“ lautet: „Gezielte Maßnahmen fördern das Geschlechtergleichgewicht in traditionell ‚männlichen’ oder ‚weiblichen’ Berufen und gehen gemeinsam mit geschlechtsbezogenen und anderen Stereotypen um.“
Damit wird die freie Berufswahl maßgeblich beeinflusst. Die AfD-Europa-Abgeordnete, das ist im EU-Parlament die ESN, und Koordinatorin im EU-Gleichstellungsausschuss, Irmhild Boßdorf, erklärt: „Brüssel will unseren Jugendlichen vorschreiben, was sie zu lernen und zu arbeiten haben. Statt junge Menschen nach ihren Talenten und Interessen zu fördern, setzt das EU-Establishment auf staatliche Planwirtschaft und Umerziehung: Jungen sollen in die Pflege gedrängt werden, Mädchen ins Handwerk, alles per Quote und unter dem Deckmantel von ‚Gender Mainstreaming’.“
Es gibt zweifellos geschickte Dachdeckerinnen und Mechatronikerinnen, die sogar männlichen Kollegen oftmals überlegen sind. Es muss aber die persönliche Freiheit sein und bleiben, dass die Berufsentscheidung, Dachdeckerin zu werden, die junge Frau selbst entscheidet und nicht politisch dazu genötigt wird, einen bestimmten Beruf zu ergreifen, den sie gar nicht will. Das Gleiche gilt für Pfleger, die es schon in großer Anzahl gibt. Das sind junge Männer, die dieses soziale Berufsfeld für sich gefunden haben. Das muss aber ihr eigener Wunsch sein, dort tätig zu werden. Ein sozialistisches planwirtschaftliches Vorschreiben ist genau das, was die wertvollste gesellschaftliche Währung, den Respekt, mit Füßen tritt.
Zur zwanghaften Berufswahl per EU-Verordnung führt Bosdorf, oder sollte ich die Bosdorfin sagen, um das Gendern auf die lächerliche Spitze zu treiben, aus: „Das ist ein unverschämter Eingriff in die freie Berufswahl und ein klarer Bruch der EU-Verträge. Bildung und Berufsausbildung sind reine Ländersache und gehören nicht in die Hände Brüsseler Ideologen! Wenn Fördermittel, Wagniskapital und Gremiensitze künftig nach Geschlechtern statt nach Leistung und Eignung verteilt werden, ist das keine Gleichberechtigung, sondern pure Diskriminierung und Heuchelei.“
Mit anderen Worten, die individuelle Freiheit, die Selbstbestimmung wird abgeschafft per „EU-Dekret“. Mehr noch, es ist ein Versuch, die abendländischen Werte wie Menschenwürde, individuelle Freiheit, Gleichheit, Toleranz, Vernunft und gesellschaftliche Verantwortung auf dem Altar des Sozialismus zu opfern. Die sozialistische Planwirtschaft der EU versteckt sich unter dem Deckmantel der Demokratie und präsentiert sich mit dem Etikett des europäischen Werte-Konsens.
In Wirklichkeit wird dieser Werte-Konsens verraten, denn dieser setzt auf Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Diskriminierungsverbot, Rechtstaatlichkeit, Menschen- und Minderheitsrechte, letztlich auf Demokratie. Diese Wertegemeinschaft soll mit der „zwanghaften“ Berufswahl-Ideologie außer Kraft gesetzt werden. Die EU befindet sich auf dem besten Weg einer Monopolisierung nach dem Motto „Demokratie ist, was die EU als Demokratie definiert.“ Damit begibt sich die EU in eine politische Sonderwelt, die der Bürger nicht mehr versteht und auch nicht akzeptiert. Bürger sind kein blind der EU ergebener Gefolgschaftsverein.
Junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen, haben Grundrechte, die sie vor staatlicher Willkür schützen und ihre persönliche Entfaltung gewährleisten. Die freie Berufswahl ist ein Bürgerrecht. Die freie Wahl von Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte ist in Artikel 12 des Grundgesetzes fixiert.
Auch wenn der EU-Gleichstellungsausschuss Jugendliche noch nicht zwingt, sondern vielmehr von einer gezielten Lenkung spricht, dürfte dieses Vorhaben gegen rechtliche nationale Rahmenbedingungen in Deutschland verstoßen. Nichtsdestotrotz zeigt dieses EU-Vorpreschen, wohin die Reise gehen soll: in eine sozialistisch/kommunistische Gesellschaftsform, in welcher der Staat bestimmt und der Bürger zu gehorchen hat. Um die planwirtschaftliche Umstrukturierung zu kaschieren, gibt sich der Sozialismus dieser gezielten Lenkung das positive Etikett „Förderung“.
Doch mit solchen Taschenspielertricks lassen sich immer weniger Bürger übertölpeln. Sie wählen schlicht und ergreifend nicht mehr die Parteien, die ständig für eine Enttäuschung sorgen und auf Kosten des Bürgers ihre Macht erhalten.

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