Kommentar
Die WM-Elf hat begeistert. Sie nicht?
Kritik am Kanzler: Nach dem WM-Aus fordert der Autor den Rücktritt von Merz und warnt vor Realitätsverlust in Politik…
Im Nachbarland Österreich werden Windrad-Gegner wie eine Sekte verfolgt.
Die Kartell- beziehungsweise -Systemmedien leisten die notwendige Propagandaarbeit.
Demonstrationen für Windenergie werden organisiert.
Energiekonzerne ziehen sich aus dem Offshore-Windgeschäft zurück, die EU macht weiter.
Jan Fleischhauer (Journalist, Kolumnist und Autor) bringt es auf den Punkt: „Zum ersten Mal in der Geschichte der parlamentarischen Demokratie macht sich eine Minderheit daran, der Mehrheit nicht nur vorzuschreiben, wo es lang geht. Die Mehrheit wird auch noch dafür verspottet, dass sie nicht so weit ist wie die Minderheit, die den Ton angibt.“ Ganz so ohnmächtig wie Fleischhauer die Situation schildert, ist der Mehrheitsbürger bei Windenergie dann doch nicht: Er macht einfach nicht mit beim Klimawahn, dessen Ziel es ist, das Geld den Bürgern aus der Tasche zu ziehen und auf die Konten der Windkraftanlagen-Millionäre und -milliardäre zu überführen. Bürgerinitiativen gegen die Windkraft sind ein sichtbares Zeichen des Widerstands gegen die menschenverachtende Windenergie-Politik.
Wie immer in der Politik, kommt den Medien eine entscheidende Rolle zu. Sie informieren den Bürger in diejenige Richtung, die von Staat und Green-Deal-Industrie gewünscht wird. Gäbe es nicht die Wahrheitsmedien, auch alternative Medien genannt, wäre der Bürger den Mainstreammedien, auch als System- oder Kartellmedien bezeichnet, ausgeliefert. Nicht umsonst sind die Wahrheitsmedien dem Establishment ein Dorn im Auge, den es zu entfernen gilt.
Wie die Kartellmedien in Österreich agieren, analysierte Florian Machl, Chefredakteur und Herausgeber des digitalen Mediums „Report24“. Er kommt zu dem Fazit: „In Österreich hat sich ein System etabliert, Andersdenkende und die Opposition zu beschimpfen und zu denunzieren. Dies geschieht sowohl über weisungsgebundene Behörden als auch über die mit vielen Millionen Steuergeld bestochenen Medienhäuser. Aktuell läuft eine Kampagne gegen Windkraft-Gegner. Dazu hat man einmal mehr ausgerechnet die Sektenstelle (Anmerkung: Bundesstelle für Sektenfragen in Wien, sie ist dem Bundeskanzleramt unterstellt) mobilisiert. Die Kronenzeitung spielt unterwürfig mit und macht die mediale Begleitmusik – der Rest der Medienwelt wird folgen.“
Weiter führt Machl aus: „Jegliche Gegenmeinung wurde als herzlos und unmenschlich, rassistisch und rechtsextrem denunziert, eine sachliche Diskussion verunmöglicht.“ Er verwies dabei auf den Parallelschauplatz staatlich inszenierte Corona-Pandemie in Deutschland hin. Für Kritiker der „Plandemie“ sollen sogar fertige Pläne zur Inhaftierung und Einweisung in Psychiatrische Krankenhäuser ausgearbeitet gewesen sein.
Wie steht es diesbezüglich mit Organisationen, die sich in Deutschland für die Windenergie einsetzen. Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) erhält projektbezogene Fördergelder des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und des Ministeriums für Bildung und Forschung. Systemmedien bezeichnen das Bündnis als die Stimme für eine Energiewende von unten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich massiv für den Ausbau der Windkraft in Deutschland ein. Sie erhält staatliche Fördergelder und Zuschüsse für zweckgebundene Projektförderungen. Medial gilt sie als der „Klima-Wachhund“ mit hoher Klagebereitschaft. Eine weitere prominente Organisation ist Germanwatch, die den Windkraftausbau als völkerrechtliche Pflicht ansieht. Finanziell unterstützt wird die Organisation durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ebenso von den Ministerien für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, für Wirtschaft und Klimaschutz und vom Auswärtigen Amt. Dabei handelt es sich um zweckgebundene Projektförderungen. Dazu kommen BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), NABU (Naturschutzbund Deutschland), Greenpeace und etliche mehr.
Branchenverbände machen ebenfalls von sich Reden, wenn es um den Ausbau von Windenergie geht. „Fachagentur Wind und Solar“, die „Stiftung Offshore-Windenergie“, der „Bundesverband WindEnergie“ und etliche mehr setzen sich für den Windkraftanlagenbau ein. Windkraft ist ein Geschäftsmodell und lebt durch seinen Lobbyismus. Man darf nicht vergessen, wie es Florian Machl formulierte: „Windkraft-Anlagen-Errichter und -Betreiber sitzen auf einem Goldesel, egal ob der Wind bläst. Aber nur, solange die Förderungen fließen. Danach sieht man weltweit gigantische Pleiten, die Windräder bleiben häufig als Ruinen stehen, da eine vollständige Entsorgung gar nicht möglich ist.“
Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche muss in Deutschland der Realität ins Auge blicken und darf sich nicht durch abartige Geschäftsinteressen anderer beeinflussen oder instrumentalisieren lassen. Das war wohl auch der Grund, die Wind- und Solarlobby vorsichtig zu kritisieren. Es wurden daraufhin in Deutschland Demonstrationen für die Energiewende organisiert, um Änderungen am Energiewendeziel des Geschäftsmodells „Klima“ blockieren zu können. Offiziell heißt es dann immer „Klimarettung“, wenngleich das Klima gar nicht gerettet werden muss und schon gar nicht mit dem irren, verlogenen CO₂-Geschäftsmodell. Die Demonstranten demonstrierten quasi für ein System, das sie arm macht – und sie merkten es noch nicht einmal.
Mit dem Energiewendesystem ist die Industrie und Gesellschaft in Deutschland in eine Sackgasse geraten, in der es nur noch um die Sicherung der Rendite der Wind- und Solarindustrien zu gehen scheint. Das Energiewendesystem ist ein gigantisches Umverteilungssystem. Der Bürger ist der Zahlesel für die Windkraft- und Solaranlagenbetreiber geworden. Man muss es wiederholen: Der Bürger wird finanziell ausgeplündert und die Windkraft- und Solarmillionäre und -milliardäre werden reicher. Diese und andere fundierte Ausführungen kann man in dem exzellenten Artikel „Wenn die Windbarone zurückschlagen – über den Kampf um die EEG-Milliarden“ (https://www.tichyseinblick.de/meinungen/windbarone-kampf-um-milliarden/) finden.
Während in Deutschland massiv die totgeweihte Energiewende durchgepeitscht wird, haben auf globaler Ebene große Windparkbetreiber bereits die Zeichen der Zeit erkannt. Mitsubishi Corporation, Orsted, Shell und andere ziehen sich aus dem Offshore-Windkraftgeschäft stetig zurück. Sie sind die Speerspitze eines Branchentrends, der sich „Rückzug aus der Windenergie“ auf seine Fahnen geschrieben hat. Die Gründe sind Kostenexplosionen und Lieferkettenengpässe, hohe Zinsen für die Finanzierung, politische Risiken, weil immer mehr Länder den Windenergieirrsinn durchschauen – siehe USA mit seiner Anti-Windenergie-Politik – und strategischen Renditeverschiebungen. Dass der Windkraftanlagen-Markt dennoch Renditen verspricht, liegt an der staatlichen Unterstützung, die der Bürger über seine Steuern finanziert.
Die EU als supranationale Organisation steht im Grunde über den Nationalstaaten und schafft direkt bindendes Recht oder Richtlinien, die verpflichtende Vorgaben enthalten. In dieser Hinsicht haben Mitgliedstaaten Teile ihrer Souveränität auf die EU übertragen. Die Energiewende-Politik der EU enthält Elemente bindenden Rechts und Richtlinien-Elemente. So lange die hinterfragungswürdige EU-Klima-Politik in den Nationalstaaten das Fundament der Klimaaktivitäten stellt, wird es schwierig, sich von dem Klima-Irrsinn zu befreien. Einzelne EU-Abgeordnete wie Gerald Hauser zeigen permanent den Klimawahn der EU auf. Aber erst wenn der Bürger selbst spürt, dass ihn diese Politik in den Ruin treibt, dürfte er, wenn überhaupt, aufstehen. Dann ist es aber meistens zu spät.
Tote Pferde reitet man nicht – normalerweise. Bei den Windkraftanlagen ist das anders. Obwohl sie sich wirtschaftlich nicht lohnen beziehungsweise die Volkswirtschaft in den Ruin treiben, energietechnisch ein Debakel sind, die Umwelt zerstören und die Gesundheit von Mensch und Tier massiv beeinträchtigen, werden sie geritten, pardon, gebaut.
Eine Green-Deal-Industrie hat sich etabliert und wird politisch gepusht, vor allem durch die EU, denn Windkraft und Photovoltaik als sogenannte erneuerbaren Energien sind klimaneutral – angeblich. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, aber man braucht das Argument „klimaneutral“ oder „grüne Energie“, um gigantische Geschäfte mit dem Wind und der Photovoltaik machen zu können. Zahlen darf es der Bürger gleich doppelt – als Steuerzahler und Stromkonsument.
Deutschland ist ein windarmes Land, vor allem Baden-Württemberg und Bayern sind sehr windarme Bundesländer. Wegen politischer Vorgaben müssen aber auf Teufel komm raus Windräder erstellt werden. Man frönt einer realitätsfremden Bürokratie, gepaart mit gigantischen Subventionen und mangelnder technischer Machbarkeit. Der Steuerzahler finanziert ja das Minusgeschäft, denn die Windradindustrie kassiert ab, egal ob sich das Windrad dreht oder nicht. Windkraft ist ein Milliardengrab.
Studien zu den Negativseiten der grünen Energie sind in Deutschland spärlich vorhanden, denn Autoren mit solchen Mitteilungen gefährden ihr Auskommen in Deutschland – also lässt manʼs. Über Schäden berichten vor allem wissenschaftliche Studien aus China. Aber auch in Europa wurden windkraftkritische Studien erstellt. In Griechenland, einem Land der Sonne und des Windes, weist eine brandaktuelle Studie aus 2026 darauf hin, dass Windkraft und Solarenergie zusammen nur 62 Prozent Versorgungssicherheit erbringen können. Wie sieht es dann im sonnen- und windschwachen Deutschland aus? Dank der EU soll in Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten der Stromverbrauch nachts reduziert werden, damit energieintensive Industrien genügend Strom haben. Im Prinzip ist dieses EU-Vorhaben nichts anderes als Klimasozialismus und das Eingeständnis einer total verfehlten Energiepolitik.
Mannheim war eine Vorreiterstadt für die geforderte Klimaneutralität bis 2030. Das Unterfangen ist krachend gescheitert. Politischer Zickzackkurs, Geldmangel, unüberblickbare Bürokratie mit konkurrierenden Zuständigkeiten und Personalmangel waren einige Gründe dafür. Der wesentlichste Faktor fehlt bei den aufgeführten Gründen des Scheiterns: Der Bürger machte nicht mit, jedenfalls nicht im notwendigen Ausmaß.
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