Kommentar
Andrea Hagenlocher. Tierärztin. Aktivistin. "Im Windradbau steckt kriminelles Potenzial."
Dieser Text ist anders! Die meisten Artikel über die Schadwirkung von Windkraft haben etwas statisches. Zahlen, Daten und Fakten sind natürlich Zeugnisse einer gefährlichen und keineswegs „erneuerbaren“ Energiegewinnung. Wann immer jedoch möglich zeigt stattzeitung.net die Gesichter hinter den Kampagnen. Menschen, die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben, den „kriminellen Windradbau“ zu stoppen. Andrea Hagenlocher ist eine Aktivistin mit Fundament. Lesen Sie ihre Geschichte, die mit der Erkenntnis endet, dass es sich lohnt etwas in Gang zu setzen, von dem man überzeugt ist das es dass Richtige ist. Andrea Hagenlocher ist Überzeugungs-Täterin. Sie sorgt mit ihrem Engagement dafür, das sich der Wind dreht. Gut so!
Als Aktivistin setzt sich die Tierärztin Andrea Hagenlocher für ein Aus im Windradbau ein.
Windräder töten Vögel, Fledermäuse und Insekten und führen zu Krankheiten beim Menschen.
Die Politik hat auf Kosten der Natur den Windradbau in unerträglichem Maße forciert.
Hagenlocher gibt Tipps, wie man gegen die Windraderstellung vorgehen kann.
Durch neue Erkenntnisse im Gesundheitsschutz muss es ein Windrad-Moratorium geben.
„Der Wind dreht sich“ (https://www.youtube.com/watch?v=CFR5PysXrXs) ist ein Film, der die gesundheitlichen Schäden der Windradanwohner in den Mittelpunkt stellt. Er dokumentiert das Windrad-„Verbrechen“ in Deutschland, das zudem die Stromversorgung unkalkulierbar, ineffektiv und extrem teuer macht, kurzum zur Deindustrialisierung Deutschlands und zur Verarmung der Bürger führt. Windräder sind wirtschaftlich Rohrkrepierer. Ohne Subventionen und hohe Strompreise, die der Steuerzahler und Stromkonsument bezahlen muss, gäbe es diese Art von Stromgewinnung nur in speziellen Nischen, in denen der Wind so weht, wie ihn Windräder brauchen.
Überall haben sich Bürgerinitiativen und ähnliche Organisationen gegründet, um sich gegen die gesundheitlichen Auswirkungen der Windräder zur Wehr zu setzen. Im Haistergau, eine historische und geografische Kulturlandschaft im Landkreis Ravensburg, agiert die „Bürgerinitiative Lebenswerter Haistergau“ (https://www.bi-haistergau.de) gegen die geplanten gesundheitsschädlichen Windkraftanlagen. Ihr steht die Veterinärmedizinerin Andrea Hagenlocher seit 34 Jahren vor.
Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Aktivistin, also eine Person, die sich engagiert gegen den Windradbau im Haistergau einsetzt, der zu gesellschaftlichen, sozialen, politischen und ökologischen Spannungen und Nachteilen führt. Die einzigen Profiteure sind die Windradbetreiber und in deren Umfeld Bauern, die gegen Zahlung ihr Land für den Windradstandort und Übergangsrechte zur Verfügung stellen.
Hagenlocher erinnert sich gut, wie die Verträge für Windräder mit den Bauern geschlossen wurden. Bevor die Öffentlichkeit reagieren konnte war alles in trockenen Tüchern, gab sie preis. Bauern durften über das Ansinnen der Windraderstellung nicht sprechen und die Entscheidungszeit war kurz. Für die Aktivistin ist diese Vorgehensweise ein klares Zeichen, dass die Windradbetreiber wissen, dass die Bevölkerung ihre schädigenden Windräder ablehnt – deshalb geschieht die Standortfestlegung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Windräder töten massenweise Insekten, Fledermäuse und Vögel. Das ist eine lange bekannte und unbestrittene Gegebenheit. Aufgrund dieses bestialischen Eingriffs in die Vogelwelt kam es zu teils massiven Verzögerungen im Windradbaugewerbe. Um den beschleunigten Ausbau der Windenergie sicherzustellen wurde das Bundesnaturschutzgesetz unter dem Wirtschaftsminister Habeck und der Umweltministerin Lemke geändert. Hagenlocher zeigte auf, dass der Artenschutz für den beschleunigten Ausbau der Windkraft abgesenkt wurde, wodurch sich Prüfverfahren verkürzen.
Die Tierärztin verwies darauf, dass alle Vögel, die nicht in der Liste der „kollisionsgefährdeten Vogelarten“ des Bundesnaturschutzgesetzes aufgeführt sind, keine Rolle mehr spielen. Die Windradbetreiber haben sozusagen die politische Lizenz zum Töten erhalten. Unter den in der Liste noch aufgeführten 15 geschützten Brutvogelarten gehören auch Rotmilane, die im Haistergau heimisch sind. Sie stellen ein Hindernis für den Windradbau dar.
Um dieses Hindernis zu überwinden, wird ein Monitoring durchgeführt. Darunter versteht man die systematische und wiederholte Erfassung von Vogelbeständen nach standardisierten Methoden. Um den Weg für die Windkraftbetreiber frei zu machen, wenden die bestellten Vogelkartierer unterschiedliche Tricks an, verriet Hagenlocher. Um Regionen für den vorgesehenen Windradbau milanfrei zu halten, wurden zum Beispiel in Hilpensberg im Landkreis Sigmaringen fernab des Kartierungsgebiets tote Ferkel zum Zeitpunkt des Monitorings ausgelegt, wodurch die Milane dort mit „Beutemachen“ beschäftigt waren, und schon ist das vorgesehene Windradareal milanfrei. Oder man lässt im Brutareal Drohnen fliegen, wodurch die Greife für den Zeitraum der Kartierung vertrieben werden.
Weil Hagenlocher diese Tricks kennt, machte die Bürgerinitiative selbst Vogelmonitoring statt Mogelmonitoring, was recht einfach ist, weil es sich um eine Standardprozedur handelt. So werden, wie Hagenlocher mit sichtlicher Genugtuung erzählte, die bestellten Gutachter zu einer sauberen Arbeit „gezwungen“, denn Divergenzen zu den Zählungen der Windkraftgegner können sie sich nicht leisten, ohne unglaubwürdig zu werden. Gefälligkeitsgutachten werden auf diese Weise ausgeschlossen. Kaum verhindern kann man, bedauerte die Aktivistin, dass Brutbäume von Habichten und Rotmilanen rein zufällig gefällt werden.
Hagenlocher kennt die verschiedensten Einsprüche gegen Windräder bei den Behörden. „Es wird alles vom Tisch gewischt“, stellte die Naturschützerin fest und schob nach, dass die Regionalverwaltung obendrein auch unterbesetzt ist. Letztlich hilft meist nur eine Klage, und die ist teuer. Man muss mit 25.000 Euro rechnen, konstatierte die Veterinärmedizinerin. Die „Bürgerinitiative Lebenswerter Haistergau“ hat Gelder gesammelt und erfolgreich eine Klage bestritten. Das hat schon Wirkung, wenn dann die Windradbetreiber neben der gerichtlichen Niederlage auch die Kosten für das Verfahren tragen müssen, berichtete die Tierärztin. Um erfolgreich vor Gericht zu sein, bedarf es erfolgversprechender Kritikpunkte und eines versierten, kompetenten und in der Sache engagierten Anwalts. Hagenlocher kennt in ihrem weiteren Umfeld die „Erfolgsanwälte“ und gibt sie in einem persönlichen Kontakt an andere Bürgerinitiativen weiter.
Die Aktivistin betonte, die Windkraftlobby fürchte negative Presse , weshalb man als Bürgerinitiative die Aktionen und Erkenntnisse öffentlich machen solle, allerdings stände die Mainstreampresse häufig „schützend“ hinter den Windkraftinteressen. Umso wichtiger ist die alternative Presse.
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Eine solide Vogelkartierung einer der 15 Vogelarten, die auf der Liste der kollisionsgefährdeter Vogelraten (https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/anlage_1.html?utm_source=gemini) steht, bot früher eine gute Voraussetzung für einen Prozess gegen den Windradbau, wo allerdings eine anerkannte Naturschutzorganisation klagen muss. Auch Brandschutz ist ein Thema, den Gemeinden einklagen können, wenn nicht im Umfeld von einem Kilometer zum Windrad ein Hydrant oder Löschteich angelegt ist. Hagenlocher verwies auch auf Lärmschutz, den Anlieger einklagen können.
Vom zuständigen Amt und den Betreibern kommt bei Einsprüchen zu Mikroplastikverseuchung, PFAFs und Infraschall die Standardantwort: „Das gibt es nicht“ erläuterte Hagenlocher. Inzwischen ist ein Umdenken aber unabdingbar, denn die extreme Gefährlichkeit von PFAS über die Mikroplastikfreisetzung bei Windradblättern für Luft, Boden und Wasser und damit für die Grundlage des Lebens ist inzwischen unbestreitbar. Hinzu kommt, so Hagenlocher, der Infraschall mit seinen katastrophalen gesundheitlichen Auswirkungen, die sogar in einer Krebsbildung münden können. Spätestens seit der Medizin-Nobelpreisverleihung für die Entdeckung der Druck- und Mechanorezeptoren im Jahr 2021 hat die Infraschallgefahr durch Windräder ein massives Argumentationsproblem, denn die außerordentliche Beeinträchtigung der Gesundheit durch den von Windrädern verursachten Infraschall kann in den Tod münden. Ein Moratorium für alle geplanten Windräder wäre angebracht, stellte Hagenlocher fest, bis die Problematik geklärt beziehungsweise der Infraschall unterbunden oder der Windradbau verboten ist. In diesem Zusammenhang führte die Aktivistin auch den kurzen Abstand zwischen Häusern und Windrädern mit seinen negativen gesundheitlichen Auswirkungen an.
Hagenlocher betonte: Das Argument der Grünen, Windräder stehen für Sicherheit und Gesundheit, hat sich in der Zwischenzeit selbst eliminiert. Zukunftsorientiert bedarf es Parteien, strich Hagenlocher heraus, welche Gesetze zur Windkraft rückgängig machen. Gäbe es das EEG nicht mehr, aus welchem die Windradbauer auf Kosten der Steuerzahler ihren Profit ziehen, gäbe es keine Windräder mehr, weil sie sich ohne Subventionen nur in ausgesprochenen Nischen rechnen. In Baden-Württemberg mit seiner ausgesprochen geringen Windernte sind Windräder sowieso völlig deplatziert, müssen aber wegen einer unverständlichen, nicht an der Realität ausgerichteten Politik errichtet werden, teilte die Aktivistin unter Kopfschütteln mit.
Windräder wirken massiv auf die Umwelt ein und schädigen sie. Das ist ein unumstößlicher Fakt, unterstreicht die Veterinärin. Unter Umwelt versteht man im weitesten Sinne die Gesamtheit aller äußeren Einflüsse und Bedingungen, die auf ein Lebewesen, ein System oder eine Gesellschaft einwirken und deren Entwicklung sowie Verhalten prägen. Windräder töten massenhaft Vögel, Fledermäuse und Insekten, zerstören die Böden und das Grundwasser und führen zu Leid in der Bevölkerung durch die Verursachung von Krankheit bis hin zum Tod, ist das Fazit der Tierärztin.
Andrea Hagenlocher weiß, wofür sie kämpft. Schon ihr Beruf gebietet Achtung vor dem Leben, also das krasse Gegenteil von dem, was Windräder verursachen. Deutschlandweit gibt es viele Mitstreiter, um dem Unwesen Windkraft ein Ende zu bereiten. Es bedarf aber noch mehr dieser engagierten Menschen und Parteien, um diesem unrühmlichen Spiel der grünen Transformation mit ungezügeltem Windradausbau Einhalt zu gebieten, zumal Windkraftparks im Verbund mit Solarparks auch noch die Umwelt aufheizen, was eigentlich durch deren Bau verhindert werden sollte. Das zeigt deutlich, wie es Hagenlocher auf den Punkt brachte, Wind- und Solarenergie dienen nicht dem Klima, sondern einzig und allein den Windrad- und Solarparkbetreibern, die ihren maßlosen Profit auf Steuerzahler- und Umweltkosten erwirtschaften.
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