Artikel
0

Berlin-Breitscheidplatz. Wie oft noch?

Artikel anhören
Vorlesefunktion
—:—
Berlin-Breitscheidplatz. Wie oft noch?
Bildquelle: KI-generiert.

Am 19. Dezember jährt sich zum 10. Mal der islamistische Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. Anis Amri, ein tunesischer Islamist, Terrorist und polizeibekannter Straftäter raste mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt. Er ermordete 13 Personen, 60 Menschen wurden bei dem Attentat auf dem Breitscheidplatz zum Teil lebensgefährlich verletzt. Anis Amri wurde am 23. Dezember 2016 bei einer Polizeikontrolle nahe Mailand in Notwehr von Polizisten erschossen.

Die ARD schaffte jetzt mit dem Mehrteiler „Breitscheidplatz“ einen teils dokumentarischen Einblick in die islamistische Szene, aber auch in die Etagen der Ermittlerkreise von Staatsschutz, BKA, LKA und Geheimdiensten. Durch den gesamten Film sieht der Zuschauer, wie an einem roten Faden hängend, warum es unweigerlich zum Anschlag kommen muss. Unter https://www.ardmediathek.de/ ist der Mehrteiler abrufbar.

Gebannt verfolgt man die Analogie eines geplanten Verbrechens. Unweigerlich rasen Behörden-Ohnmacht und fanatische Gewaltbereitschaft auf das große Finale zu.
Am Ende stehen der Terror-Anschlag, die Toten und Verletzten ‒ und ein großes Fragezeichen bezüglich der Verstrickung ausländischer Geheimdienste und dem deutschen Inlandsgeheimdienst.

Faszinierend und verstörend ist für mich die Welt der Hassprediger, die Mischung aus entfesselter Gewaltbereitschaft gegen die „Ungläubigen“ und Frauenverachtung. Durchaus sensibel und mit viel Tiefgang inszeniert, ist dieser Mehrteiler unbedingt empfehlenswert. Der Film setzt auf lange Einstellungen und nicht auf Effekthascherei. Das macht ihn so düster und beklemmend, aber eben auch sehr erklärend.

Umfassend recherchiert wurde das Vorfeld des Anschlags, dargestellt wurde die große Uneinigkeit der verschiedenen Behörden im Umgang mit dem gefährlichen Fanatiker.
Anis Amri war dem Landeskriminalamt in NRW gut bekannt, im Film kämpft der LKA-Kommissar erfolglos darum, einen zu erwartenden Terror-Akt zu verhindern. „Es ist keine Frage ob, sondern nur wann es passiert“, so seine Einschätzung.

Immer wieder zeigt sich nach gravierenden Anschlägen das Muster vom „Breitscheidplatz“. Die Täter sind der Polizei bekannt, die Behörden verstricken sich in Kompetenzgerangel und mangelnder Transparenz. Die Tat passiert. Menschen sterben oder sind lebenslang verletzt und traumatisiert. Danach sind wieder alle schlauer. Die Politiker reißen markige Sprüche. Die nächste Tat geschieht. Diese Inkompetenz macht sprachlos, ja wütend.

Was aber lange im Vorfeld dieser schrecklichen Morde in den Moscheen und im Umfeld der Islamisten mitten in Deutschland geschieht und den Nährboden für diese Gewaltakte bereitet, ist gleichsam unfassbar.

Wie kann es sein, dass viele dieser Islamisten nicht nur ihr Unwesen treiben, sondern vielfach durch den deutschen Steuerzahler finanziert werden? Warum können sich diese Täter, die lange vor ihrer „großen Tat“ bereits vieles auf dem Kerbholz haben, hier im Land ungehindert bewegen?

Es ist lange schon ein Totalversagen in dieser Frage zu attestieren und einen großen Anteil hat nicht die Polizei, sondern die Politik. Kriegt man den Ungeist, der mit der unkontrollierten Masseneinwanderung von gewaltbereiten Islamisten entstanden ist, überhaupt noch zurück in die Flasche zum Schutze der Bevölkerung? Wann ist man politisch willens, die Strukturen derer, für die angeblich gottlose Menschen Freiwild und Frauen zu züchtigen sind, endlich von Grund auf zu zerschlagen? Fanatiker, die unsere westliche Werteordnung zerstören wollen, können keine Bereicherung sein, sie sind der Krieg mitten in unserem Land, der schon lange geführt wird.

Dieses islamistische Heer in unserer Mitte ist so viel gefährlicher wie eine abstrakte und erfundene Bedrohung durch Russland. Gegen die Unterwanderung durch extreme Islamisten gilt es aufzurüsten und mit aller Härte vorzugehen, sonst übernimmt das Kalifat die Oberhoheit in Deutschland. So sieht es aus, und es ist bereits fünf nach zwölf. Immer öfters, wie bei den Demonstrationen am vergangenen Wochenende, übernimmt die Migranten-Gewalt die Regie im Land. Alle sehen hilflos zu, wie sie sich breit macht. Linke Psychologen relativieren in den Abendnachrichten die Taten. Wie lange noch? Wann passiert der nächste Terror-Anschlag, der nächste Messermord? Wie heißt nochmal die Partei die seit 10 Jahren vor Zuständen warnt, die alle eingetroffen sind? Und wie heißen jene Parteien der sogenannten demokratischen Mitte, die jetzt in Berlin mit der Partei zusammen regieren wollen, die als politischer Arm von Antisemiten, Hamas-Anhängern, von organisierter Kriminalität (OK) und den linken Schlägertruppen der Antifa gelten muss? Und welche Partei war es, deren Kanzlerin uns das maßgeblich alles eingebrockt hat?

Erst kommt Berlin und dann das ganze Land? Gute Nacht Deutschland.

Wie sagte ein bayerischer Komiker noch gleich: „Nicht jeder Araber ist ein Terrorist. Aber jeder Terrorist ist ein Araber.“ Das stimmt irgendwie und ist sehr zum Schaden all jener ausländischen Mitmenschen, die ihren Glauben friedlich leben und von diesen kriminellen Subjekten in Geiselhaft genommen werden.

Wir verlieren in rasantem Tempo Kultur und vor allem Sicherheit ‒ an Schulen, in Fußgängerzonen und auf Weihnachtsmärkten. Die gesamte Energie der Sicherheitskräfte muss politisch gesteuert in den Kampf gesteckt werden, um die verlorene Deutungshoheit schleunigst zurückzugewinnen. Falls nicht, gehen wir unter in Angst, Drogenhandel, Messerangriffen, Terror-Anschlägen und verlieren Stück für Stück die Achtung vor der Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Die Zerstörung unserer Welt findet nicht durch Putins Drohnen, sondern durch radikale Islamisten und skrupellose Kriminelle im Innern unserer Republik statt. Politiker, die das nicht einmal auszusprechen wagen, können uns nicht schützen. Sie müssen den Weg freimachen für eine neue Politik, die verspricht aufzuräumen mit falscher Toleranz und Duldung gegenüber denen, die uns hassen und zerstören wollen.

Bald öffnen wieder die Weihnachtsmärkte. Die heimelige Atmosphäre ist gespickt mit Angst. Die Betonpoller sind mahnende Finger, die uns ständig daran erinnern, was passieren könnte. Niemand kann mehr komplett entspannt auf einen Weihnachtsmarkt gehen, die Angst lauert hinter der nächsten Bude.

Es ist ein Wahnsinn, wohin sind wir geraten? Wie viele Weihnachten müssen wir noch warten, bevor mit Entschlossenheit und Härte die ständig lauernde Gefahr, ausgehend von islamistischen Fanatikern, die uns den Tod wünschen, beendet wird?

Wenn Journalismus mit Rückgrat endet, steht nichts mehr zwischen Ihnen und der Lüge!

Bitte vergessen Sie nicht, unsere Arbeit zu unterstützen, denn nur so können wir weiter Journalismus mit Rückgrat machen.
IBAN: DE 49 1001 0010 0430 5201 05, weitere Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie auf unserer Webseite „Unterstützen“. Vielen Dank!
Nichts verpassen? Abonnieren Sie unseren Telegramkanal: @stattzeitungorg

Zurück zu allen Artikeln

Kommentare

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

stattZEITUNG.net ist leserfinanziert. Ohne Ihre Unterstützung gibt es diese Arbeit nicht.

Jetzt unterstützen