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Was tust du hier?

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Was tust du hier?
Bildquelle privat.

In Stockach, einem Städtchen mit 17.500 Einwohnern, in Südbaden prangen Plakate an Bushaltestellen. Auf denen abgebildet eine Muslima mit Kopftuch, und eine junge blonde Frau mit kurzer Hose. „Was tust du hier? Es gibt über 49 islamische Länder, würdest du dort nicht besser reinpassen? Hier sind wir Christen, und freie deutsche Frauen.“
Das im Bild gezeigte Plakat hängt gegenüber dem Amtsgericht Stockach. Formiert sich hier Widerstand gegen eine Islamisierung der Kleinstadt? Zeigt sich Frauenpower gegen Burka und Zwangsehe? Verteidigt wird die westliche Lebensart von Frauen, mit eindeutigem Hinweis auf Freiheit- und auf den christlichen Glauben.

Wer hinter der Aktion steckt wissen wir noch nicht, wer es uns sagen kann ist herzlich dazu eingeladen.

Halten Sie diese Meinungsäußerung auf den Plakaten für ein höchst überfälliges „es reicht jetzt“, oder für eine geschmacklose Polemik auf Kosten muslimischer Mitbürger?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung die wir gerne veröffentlichen per Mail an. info@stattzeitung.org

Die Bilder von Ceuta stecken uns allen noch in den Knochen, und obwohl die Mainstream-Medien behaupten, der größte Teil der Menschen die aus Marokko in die spanische Enklave gekommen waren wären längst zurückgekehrt, kann von Normalität in Ceuta keine Rede sein. Der Bürgermeister und die Bürger der Stadt, auf dem afrikanischen Kontinent gelegen, schlägt Dauer-Alarm. Die ESN-Fraktion im Europa-Parlament, de facto die AfD im EU-Parlament das ESN steht für ein Europa souveräner Nationen, schreibt in einer aktuellen Pressemitteilung zu Ceuta:

+++ Ceuta: Spanische Regierung lässt auf eigene Bürger schießen +++
Nach mehr als 70.000 illegalen Grenzübertritten und Berichten über schwere Sexual- und Gewaltstraftaten durch Migranten ist die Geduld der Bürger von Ceuta am Ende. Gegen ihren Protest über das Migrationschaos und das Versagen der linken Zentralregierung setzen spanische Sicherheitskräfte Gummigeschosse ein.
Dazu erklärt Mary Khan, innenpolitische Sprecherin der AfD im Europäischen Parlament:
„Die linke Regierung in Madrid hat Ceuta dem Migrationschaos schutzlos ausgeliefert. Erst versagte sie beim Schutz der EU-Außengrenze, dann lässt sie mit Gummigeschossen auf die Spanier schießen, die den Kontrollverlust nicht länger hinnehmen wollen. Den Menschen wurde ein sicherer Alltag geraubt, und statt Recht und Ordnung wiederherzustellen, richtet Madrid die Härte des Staates gegen die Bürger, statt gegen die Migrationswelle. Eine Regierung, die ihre Grenzen nicht schützt, ihre Bürger im Stich lässt und anschließend legitimen Protest bekämpft, hat politisch kapituliert. Diese Zustände müssen unverzüglich beendet werden!“
Khan fordert konsequente Zurückweisungen, keine Weiterverteilung illegal Eingereister innerhalb der EU und den Stopp weiterer Zahlungen an Marokko, solange messbare Erfolge beim Grenzschutz ausbleiben. Kann Spanien seine EU-Außengrenze nicht sichern, muss auch eine Aussetzung des Schengen-Regimes gegenüber Spanien geprüft werden.

Wohl kaum befürchtet man in Stockach im Landkreis Konstanz eine Übernahme der Stadt durch einen Massen-Ansturm von Migranten, wie gerade gesehen in Ceuta. Dennoch machen sich besorgte Stockacher Bürger wohl so ihre Gedanken. Denn wie sonst käme eine solche Aktion, wie das besagte Plakat, überhaupt zustande. Viele westlich-orientierte Frauen in Deutschland wehren sich gegen die muslimische Kleider-Ordnung als Zeichen der Unterdrückung der Frauen. Stockach setzt jetzt ein Zeichen dafür. Frauen, nicht nur junge Frauen, fühlen sich in ihrer üblichen Sommerbekleidung mittlerweile unwohl in Deutschland. Viele Frauen, und auch Männer, fürchten sich vor Übergriffen von denjenigen, die hier geduldet und oft auch noch komplett finanziert werden- und doch ihr eigenes Weltbild in Deutschland verwirklicht sehen wollen. „Kalifat ist die Lösung“, dieses Plakat gezeigt bei Massendemonstrationen in deutschen Großstädten sollte als Warnung genügen.

Die Botschaft der Stockacher-Plakate, die übrigens an mehreren Bushaltestellen hängen, lautet offenbar: „Wenn ihr euch hier nicht wohl fühlt dann haut ab. Wenn ihr unser Leben hier nicht akzeptiert, dann haut ab. Ihr könnt euren Glauben haben, aber wir sind Christen in einer westlich-offenen Demokratie. Geht doch dahin wo ihr besser hinpasst.“

Ich habe türkische Freundinnen die natürlich keine Burka tragen, und dennoch ihren Glauben leben. Die fühlen sich sehr wohl hier, die tragen vielleicht keine knappen Shorts, aber ihre Männer haben auch kein Problem damit, wenn die Freundinnen ihrer Töchter das tun. Ich habe Respekt vor Frauen, vornehmlich älteren Frauen, die ein Kopftuch tragen, weil es ihrer Tradition und ihrem Glauben entspricht. Junge Mädchen, die sich verschleiern müssen, und in der Sommerhitze in vollem Muslim-Outfit schwimmen sollen tun mir aber leid.

Ich interpretiere dieses Plakat als Ausdruck von Unwillen und Angst davor, dass Deutschland mit der viel zu großen Zahl von Migranten aus muslimischen Ländern seine eigene Identität zunehmend verliert. Das möglicherweise junge Frauen die sich westlich freizügig kleiden jetzt aktiv werden, weil die sich auch den bohrenden Blicken von Männern aus anderen uns fremden Kulturen ausgesetzt fühlen finde ich richtig und wichtig.

Diese Meinung, diese Befürchtung, diese Ängste und ein klares Bekenntnis zur eigenen Identität wurde viel zu lange in einem „Multi-Kulti-Deutschland“ unterdrückt, ausgegrenzt- und als fremdenfeindlich und rechtsextrem gebrandmarkt. Die Zustände in diesem Land geben den Abwehr-Reaktionen schon lange mehr wie recht.

Stockach ist überall.

Herzliche Grüße, Ihre Stef Manzini

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