Vier Fragen an Björn Höcke: „Soll die AfD gefälliger werden“?
8. Juni 2026· 2 Min. Lesezeit· Von Stef Manzini
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Gerade jetzt brandaktuell ist dieses Interview mit Björn Höcke, das stattzeitung.net am 15. Februar 2026 in Lindenberg im Allgäu aufgezeichnet hat. „Soll die AfD gefälliger werden“, fragte Stef Manzini den mächtigen Landeschef aus Thüringen, wohl wissend, dass nicht nur Teile der CDU nach „weiter rechts“ blinken. Von den Stadtparlamenten bis hinauf in den Bundestag treibt die Frage „mehr CDU wagen“ die AfD um. Alice Weidel, Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland, und Björn Höcke fahren in dieser Frage einen klaren Kurs und sagen „Nein“ zur Merz-CDU.
Verliert die CDU immer mehr an Boden, macht die AfD Boden gut und liegt in den Meinungsumfragen im Bundestrend deutlich vor der CDU. Die AfD will den Regierungswechsel, am besten sofort. Ohne Koalitionspartner dürfte das schwer möglich sein. Ein „Anbiedern“ an genau die Partei, die wortreich und ständig von Kanzler Merz und Co. die AfD als regelrechte „Ausgeburt der Hölle“ diffamiert, inklusive massiver Beschimpfung des Drittels der Wähler, die ihr Kreuzchen bei „blau“ machen, kommt für Höcke nicht in Frage.
„Wir dürfen niemals eine von den anderen werden“, sagt Björn Höcke, und meint damit, dass es seiner Partei schaden würde, sich ausgerechnet der Partei zuzuwenden, die eine AfD doch halbieren wollte. Das Alleinstellungsmerkmal auch weiter wagen? Der Erfolgskurs ganz besonders in den ostdeutschen Bundesländern gibt ihm recht.
Ebenfalls hochaktuell Björn Höckes Einschätzungen zum sogenannten "Reichsbürgerprozess", um Prinz Reuß und Johanna Findeisen. Der Spitzenpolitiker nennt den gesamten Prozess "mögliche Verbrechen einer politischen Justiz und einen Justizskandal".
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