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Satellitenwahn zerstört die Atmosphäre.

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Satellitenwahn zerstört die Atmosphäre.
Bildquelle: Pixabay

Der Erdorbit ist heute schon voller Weltraumschrott.
Die zukünftige Kommerzialisierung des Orbits bringt massive Probleme mit sich.
Beim Verglühen kurzlebiger Satelliten in der Erdatmosphäre setzt Aluminiumoxid-Nanopartikel frei.
Aluminium-Nanopartikel zerstören die Ozon-Schutzschicht.
Ruß als Raketentreibstoffrückstand gefährdet das Leben auf der Erde.
Geplante „Weltraum-KI“ ist der Mega-Gau – auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Die älteren Zeitungsleser erinnern sich noch: In den 1980er und frühen 1990er Jahren beherrschte das Ozonloch den Blätterwald der Printmedien, ebenso die Nachrichtensendungen. Ursache war eine ausgedünnte Ozonkonzentration. Man sprach medienwirksam von einem Ozonloch. Dieses war vornehmlich über der Antarktis feststellbar.
Durch die ausgedünnte Ozonschicht befürchtete man verschiedene Probleme wie Immunsystemschädigung und Hautkrebsentstehung, Nahrungskettenzusammenbrüche im Meer oder Ernteeinbußen an Land. Deshalb einigte man sich auf das Montrealer Protokoll, das 1989 in Kraft trat. Kern des Protokolls war die schrittweise Reduzierung menschengemachter Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW). Nach und nach normalisierte sich die Ozonkonzentration wieder.

Heute wird das Montrealer Protokoll als erfolgreiches internationales Umweltübereinkommen gefeiert. Andere bezeichnen den Hype um das Ozonloch als erfolgreiches Business-Modell und verweisen darauf, dass der Haupterzeuger der FCKWs vor dem Dilemma stand, dass seine Patente abliefen und der FCKW-Markt deshalb unrentabel zu werden drohte. Durch die Auslösung des Hypes um FCKWs in dessen Gefolge es zur Ächtung der Stoffe kam, konnte der ursprüngliche Marktführer von FCKWs neue Patente für entsprechende Ersatzstoffe anmelden, die um ein Mehrfaches teurer waren als die ursprünglichen FCKWs. Diese wurden 2016 ebenfalls geächtet, natürlich besitzt der Hersteller nun Patente für die dritte Generation von Ersatzstoffen. Das ist Business: Konkurrenz ausschalten aufgrund zukunftsorientierter Perspektiven, zu denen auch das Aufzeigen von Gefahren der eigenen Stoffe geht, wenn man in der Hinterhand schon neue Patente für (teure) Ersatzstoffe hat.

Was haben FCKWs mit Satelliten zu tun? Beide sind in der Lage, die Atmosphäre zu zerstören. Ursache sind bei den Satelliten der Start mit enormer Rußbelastung durch die Trägerrakete und eine enorme Aluminiumoxidbelastung, wenn ausgediente Satelliten in der Atmosphäre verglühen.

Wenngleich Satelliten zurzeit noch relativ „atmosphärenverträglich“ sind, dürfte sich das ändern.
Hat sich die Starlink-Satelliten-Anzahl von SpaceX, dessen Besitzer Elon Musk ist, seit 2020 bereits verdreifacht, das Ziel sind 30.000 Satelliten, beantragte SpaceX/xAI nunmehr für die Installierung einer „Weltraum-KI“ eine Ein-Millionen-Satelliten-Flotte.
Für eine derartige Installation sind Raketenstarts am Fließband nötig. Jeder Raketenstart bringt unweigerlich Weltraumschrott in die Erdumlaufbahn. SpaceX ist sich anscheinend dessen und anderer Verschmutzungen durch sein Projekt bewusst, weshalb das Unternehmen in dieser und anderer Hinsicht von Regulierung und Auflagen befreit sein möchte.
Allein der Ruß der Falcon-9-Raketen, welche die Satelliten zurzeit in die atmosphärische Umlaufbahn bringen, verbleibt bis zu drei Jahren in den oberen Luftschichten. Ruß absorbiert Energie und wandelt sie in Wärme um. Ruß, der allmählich zur Erde zurückkehrt, greift massiv in den Wasserkreislauf ein. Warum gibt es von Klimaaktivisten keinen Aufschrei? Stattdessen wird die Bevölkerung mit verlogenen CO₂-Narrativen in die Irre geführt und obendrein auch noch abgezockt. Währenddessen vollzieht sich über den Köpfen der desinformierten Menschen unbemerkt ein „Armageddon-Szenario“.

Kleine Starlink-Satelliten sind so groß wie eine größere Tischplatte, größere erreichen Bus-Dimensionen. Sie haben eine Lebensdauer von etwa fünf Jahren. Danach werden sie gezielt zum Absturz gebracht und verglühen in der Atmosphäre. Bei ihnen wird pro Satellit 30 Kilogramm Aluminiumoxid-Nanopartikel freigesetzt, so die Studie „Potential Ozone Depletion From Satellite Demise During Atmospheric Reentry in the Era of Mega-Constellations“ von José P. Ferreira und Co-Autoren. Dies passiert üblicherweise in einer Höhe von 60 bis 80 Kilometern. Bei den größeren Starlink-Satelliten ist die Menge logischerweise höher. Diese Nanopartikel können laut des „Blogs für Science & Politik“ (tkp) Jahrzehnte in der Atmosphäre verweilen und Chloraktivierungen katalysieren, welche das Ozon zerstören. Jetzt sind wir wieder bei den FCKWs, die aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten wurden. Bei den Satelliten scheint die Gefahr der Ozonausdünnung (Ozonloch) nicht zu interessieren, obwohl darauf immer wieder hingewiesen wird wie zum Beispiel in dem 2024 erschienenen Spektrum-Artikel „Verglühende Satelliten schädigen die Ozonschicht“ (https://www.spektrum.de/news/atmosphaere-vergluehende-satelliten-schaedigen-die-ozonschicht/2219587)

Da das Absinken der Aluminiumoxid-Nanopartikel vom Ort ihres Verglühens etwa 30 Jahre benötigt, bis sie die Ozonschicht in 15 bis 40 Kilometer Höhe erreichen, entsteht die Ozonschichtgefahr erst in etwa 30 Jahren. Kann dann der Verursacher noch zur Rechenschaft gezogen werden, zumal ein kausaler Zusammenhang zu verglühten Satelliten als Ozonkiller abgestritten werden dürfte?
Da die Satelliten für das geplante „Weltraum-KI-Rechenzentrum“ bedeutend größer sind als die Starlink-Satelliten, ja sogar größer sind als die ISS, braucht es Riesenraketen für deren Transport. Geplant sind sogenannte Starships. Dadurch wird die Rußthematik erhöht, wenngleich sie weniger Ruß produzieren sollen als die heute üblichen Falcon-9-Raketen. Der Aluminiumoxid-Nanopartikelanteil beim Verglühen der Satelliten nach fünf Jahren wird aufgrund ihrer massiv angewachsenen Dimensionen gewaltig größer sein. Auch andere Partikel und Metall-Dämpfe, die zu Aerosolen kondensieren, werden beim Verglühen freigesetzt. Wissenschaftler befürchten obendrein, dass Satellitentrümmer in der Lage sind, das Magnetfeld der Erde zu schwächen. Das würde bedeuten, dass schädliche kosmische Strahlung und Sonnenstürme die belebte Welt der Erde mit größerer Wucht treffen könnten.
Aluminiumoxid-Nanopartikel sind nicht nur in der Lage, die Ozonschicht zu zerstören, sie können auch Sonnenlicht reflektieren. Dies würde die Erde abkühlen, was zu einem negativen Effekt führt, denn die Erde ist erdgeschichtlich in einer der kältesten Phasen überhaupt. Deshalb gilt: Wärmer ist besser als kälter – in jeglicher Hinsicht.
Nano-Aluminiumpartikel, die auf die Erde zurückkehren, sind für unterschiedliche Krankheiten verantwortlich. Ihr Einfluss auf das globale Wetter könnte Kapriolen hervorrufen und es könnte völlig unberechenbar werden. Überschwemmungen und Dürren dürften dann zur Wetter-Tagesordnung werden. Der blaue Himmel würde sich zudem in Richtung milchig-weiß verwandeln. Versuche mit Aluminiumoxiden als Geoengineering-Maßnahmen sind ein regelrechtes Minenfeld, weshalb Experimente in dieser Hinsicht untersagt sind. Mit dem Raketenprogramm würde das untersagte Experiment zur Normalität werden.
Nicht alle ausgedienten Satelliten der „KI-Raumstation“ sollen in der Atmosphäre verglühen, da aufgrund ihrer Größe nicht verglühte Teile die Erdoberfläche treffen können. Deshalb soll der Rest in einen Friedhoforbit (Graveyard-Orbits) verlagert werden. Weltraumschrott ist aber heute schon eine große Gefahr, mit dem Millionen-Satelliten-Projekt wird das gesamte Schrottproblem im All geradezu dynamisiert.
Die Dokumentation „Weltraumschrott – schneller und gefährlicher“ aus der Sendereihe Spacetime auf „Welt“ und „ntv“ (https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/spacetime/sendung227942523/Spacetime-Weltraumschrott-Schnell-und-gefaehrlich.html) verdeutlicht die „Vermüllung“ des Erdorbits mit Weltraumabfall anschaulich. Weltraumschrott bleibt bis zu 1.000 Jahre im Erdorbit, bis er runterkommt und verglüht. Bereits ein Schrottteilchen von einem Zentimeter kann an Satelliten oder Raumstationen katastrophale Schäden anrichten. Deshalb haben manche Satelliten ein sogenanntes Whipple-Schild, das einen passiven Schutz gegen sehr kleine orbitale Trümmer gewährt. Militärische Überwachungsstationen verfolgen bereits größere Trümmerteile im Erdorbit, damit Satelliten oder eine Raumstation ihnen ausweichen kann. Als Zukunftsmarkt wird eine Weltraumschrottbeseitigungsbranche betrachtet.
Warum Rechenzentren im All? Dort ist günstige Sonnenenergie vorhanden und die notwendige Kühlung stellt keine Probleme wie auf der Erde dar. Zudem dürfte der Zugriff auf diese Anlagen schwieriger sein als auf terrestrischem Boden, zumal die KI-Rechenzentren heute schon als Gefahr für die Freiheit angesehen werden. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat sich zu dieser Gefahr bereits unmissverständlich geäußert. Der „Blog für Science & Politik“ (tkp) bringt dazu ihr Zitat: „Es gibt eine totale etablierte Verbindung zwischen Macht, politischer Macht, Kapital, Tech-Giganten und KI. Und der Zweck davon ist, die Demokratie zu untergraben. Das ist das Ziel, weil die Leute, die dieses Zeug entwickeln, gegen die Demokratie sind. Ich habe Sam Altman (Anmerkung: Samuel Harris Altman ist Geschäftsführer des Softwareunternehmens OpenAI) vor ein paar Jahren getroffen. Ich habe Stunden mit ihm verbracht und am Ende des Gesprächs habe ich zu ihm gesagt: ‚Du hast ein Monster geschaffen.‘ Und er hat gesagt: ‚Ja, und jetzt liegt es an euch herauszufinden, wie ihr damit umgeht.‘“ Auf https://odysee.com/@RTDE:e/Frederikson_Copenhagen_Summit:3 sind die Ausführungen der dänischen Regierungschefin als Video abrufbar.

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