Kommentar
Ermittelt die KI gegen die "Rollator-Putschisten"? Interview von AUF1 mit Stef Manzini.
Im Interview spricht Stef Manzini von stattzeitung.net mit dem Nachrichtenchef von AUF 1, Martin Müller Mertens, über die „Ermittlungs-KI“ im Prozess um die „Rollator-Putsch-Gäng“.
Im Prozess gegen Johanna Findeisen aus Frickingen am Bodensee sammelte eine KI sehr wahrscheinlich über 10 Terabyte Datenmaterial für die Anklage, den Generalbundesanwalt in Berlin. Diese Datenmenge entspricht 3.300 Stunden Videos und Filme in Full-HD-Qualität, oder 2,5 Millionen Musiktiteln, oder 3,3 Millionen hochauflösenden Fotos.
Die „ermittelnde KI“ verstößt in diesem Gerichtsprozess, dem größten Nachkriegs-Deutschlands, klar gegen europäisches und deutsches Recht, sagt der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Friedrich Schwab.
Hat hier der Algorithmus die Anklage gestrickt, die da lautet: Hochverrat und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung?
Welchem Ermittlungsansatz folgte die Palantir-KI? Wurden hier ganz bewusst Menschen aus dem „Corona-kritischen-Umfeld“ ins Visier genommen?
Soll die Verteidigung mit der schieren Daten-Wucht überfordert werden?
Professor Schwab und das Verteidigerteam von Johanna Findeisen stellten einen Antrag auf „Aufhebung“ des Haftbefehls. Martin Friedrich Schwab: „Die weitere Aufrechterhaltung des Haftbefehls widerspricht also Art. 7, Abs. 1, 2012/13 EU-Recht“.
Was passiert jetzt? Fragen von Martin Müller-Mertens an seine Kollegin Stef Manzini, dies und mehr jetzt im AUF1-Interview, der Link dazu ist hier:
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