Interview
Der quatscht nicht kariert. Jürgen Wirth Anderlan bei Hauser im EU-Parlament.
„Eine Frau ist ja auch nicht prüde wenn sie keine Vergewaltigung will“. Er sei kein Impfgegner, jeder solle mit seinem Körper machen was er wolle. Er wolle aber mit seinem Körper eben auch das machen was er will. Dies war einer der vielen markigen Sprüche von „IHM“, und „ER“ ist eben Jürgen Wirth Anderlan (JWA), und der macht auf seine eigene Weise sehr deutlich wie er das meint. Am 8. Juli 2026 sprach der Südtiroler-Landespolitiker auf Einladung Gerald Hausers (Patriots) im Europa-Parlament in Straßburg, ein Vortrag gespickt mit Spitzen, durch die sich ein Tiroler Mainstream-Medium zum kompletten Verriss der ganzen Veranstaltung mit dem Titel: „Pandemie-Management auf dem Prüfstand“ offensichtlich sehr gerne hinreißen ließ. Nicht vor allem durch plumpe Sprüche, sondern auch durch sehr viel Einfühlsamkeit für das Erlebte zeichnete sich Jürgen Wirth Anderlans Vortrag aber im Wesentlichen aus. Das der Bauer aus Tirol seinen Beitrag durchaus an einigen Stellen mit unmissverständlichen O-Tönen spickte ist klar, denn „JWA“ ist ein Urgestein des Widerstands, von dem keine geschliffene Sprache sondern Klartext erwartet wird.
„Googelt“ man Jürgen Wirth Anderlan auf herkömmliche Art bei „Wikipedia“ sticht ein „Warnhinweis“ ins Auge, der den Südtiroler Landtagsabgeordneten als „rassistisch“ und „homophob“ brandmarkt. Homophob ist eine Bezeichnung für Menschen, die Lesben oder Schwule rein aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung heraus ablehnen, wie der Hass auf generell alle Juden als antisemitisch bekannt ist. Dieses „Attribut“ reizt zur Nachfrage, auf die der Obstbauer und Skilehrer „JWA“ im persönlichen Gespräch wie folgt antwortete: „Ich hatte einen schwulen Schüler in der Skischule, der war oft da und wir kannten und verstanden uns gut. Als er sehr krank wurde gab er mir eine rosa Skimütze. Als er verstarb habe ich diese Mütze noch lange getragen“. Noch Fragen?
Jedoch zieht Wirth Anderlan vehement gegen „Gender-Gaga“ zu Felde, allerdings wird auch die „Ur-Feministin“ Alice Schwarzer als „homophob markiert“, weil die sich gegen Trans-Männer in Frauenhäusern ausspricht. Hier den Unterschied zu machen zwischen „Gaga“ und „Normal“ ist typisch für den Südtiroler mit den zugegeben nicht immer politisch- korrekten Sprüchen. Das ist aber auch was diesen Mann ausmacht, und was seine „Fans“ an ihm lieben. Einer dieser Fans hatte Jürgen Wirth Anderlan am 8. Juli 2026 ins EU-Parlament eingeladen. Gerald Hauser von den „Patrioten“ begrüßte seinen „Landsmann“ als „unerschrockenen Politiker“, als „einen von uns von der allerersten Stunde an“, und -man höre und staune- als den aktuellen Andreas Hofer , einen Tiroler Volkshelden aus einem vergangenen Jahrhundert. So bezeichnete Hauser den „Kampfesgefährten“ Wirth Anderlan. Andreas Hofer ist ein Freiheitskämpfer, und war der Anführer eines Volksaufstandes (1809) gegen die bayerische und französische Besatzung. Jürgen Wirth Anderlan kämpft heute im italienischen Südtirol für die Tiroler Identität und Kultur.
Der Südtiroler „JWA“ und der Osttiroler Gerald Hauser aus St. Jakob im Defereggental haben vieles gemeinsam, und machen kein Hehl daraus, dass sie sich gut verstehen. Die Veranstaltung im Europäischen Parlament in Straßburg jedoch auf eine reine „Männerfreundschaft“ mit obskurem Inhalt zu degradieren, wie es das Tiroler Mainstream-Medium tat, ist falsch und bemerkenswert schlicht.
Die „Tageszeitung Online“ aus Südtirol titelte: „Verrückte führen Blinde“, das „Blatt“ schreibt von einer typischen „JWA-Show“ mit abgedroschenen Sprüchen, die im EU-Parlament abgezogen wurde. Jürgen Wirth Anderlan sei ein Lokalpolitiker, der seine helle Freude daran habe, sich selbst und die „Menschen bei den Eiern zu nehmen“, ein Zitat Wirth Anderlans. Immerhin zitierte der Mainstream-Journalist „JWA“ aber auch mit dem Satz: „Das meistgewaschene Körperteil während der Pandemie dürften nicht die Hände sondern das Hirn gewesen sein“- und bestätigte diese These sogleich mit dem abgelieferten Aufsatz, auf den wir hier nicht weiter eingehen möchten. Es ist immer wieder bemerkenswert, wie ein und dieselbe Veranstaltung von „Mainstream-Journalisten“ und Freien und unabhängigen Medien komplett anders bewertet und wiedergegeben wird.
Selbstverständlich handelte es sich bei Gerald Hausers Einladung und Jürgen Wirth Anderlans „Auftritt“ in Straßburg um eine brisante politische Veranstaltung, für die Hauser von den konservativ-freiheitlichen „Patriots“ im Parlament bekannt und berüchtigt ist. Es ging um die „Aufarbeitung“ der „Corona-Plandemie“, beziehungsweise richtig gesagt die bei den sogenannten Volksparteien im Parlament überhaupt nicht vorhandene Aufarbeitung- und genau dieser Umstand macht eine Veranstaltung wie diese unverzichtbar. Dazu muss man wissen, dass die Menschen in Tirol europaweit einen der strengsten „Lockdowns“ während der „Corona-Plandemie“ auszuhalten hatten, wie Jürgen Wirth Anderlan berichtete.
Marc Jongen, MdEP der ESN (AfD) und gebürtig in Südtirol, sagte in seiner Ansprache auf dem Panel, dass er heute noch stolz darauf wäre, zusammen mit dem Widerstand der Straße in Deutschland eine allgemeine Impfpflicht verhindert zu haben. Jongen sprach von beispielloser Übergriffigkeit des Staates. „Die Rechnung bezahlen wir noch heute“, so Marc Jongen, der den Verlust der Wirtschaftskraft, Schüler die ihre Kindheit verloren, und alte Menschen die in Einsamkeit gestorben wären beklagte. All das war nicht alternativlos, sondern völlig unangemessen urteilte der Strategie-Philosoph der AfD.
„Ich wäre heute nicht hier, wenn ich nicht an die Wirksamkeit solcher Veranstaltungen glauben würde“, sagte Jürgen Wirth Anderlan. Ihn erfülle es einerseits mit Stolz im EU-Parlament zu sein, obwohl er andererseits von der EU in der jetzigen Form rein gar nichts hielte. Einen Sargnagel für unsere Völker, eine Sekte von Kriegsfetischisten und Genderisten nannte „JWA“ das derzeitige EU-Parlament. „Alles Besserwisser die alles besser wissen aber nichts besser können“, so der Landtagsabgeordnete aus Südtirol- und genau diese Sprüche lieben seine Fans so an ihm.
2026 läge doch eigentlich alles in Sachen „Corona“ auf dem Tisch, über was reden wir hier noch, fragte der Obstbauer und Skilehrer die rund 50 Personen, die Gerald Hausers Einladung gefolgt, und an diesem heißen Julitag in Straßburg ins klimatisierte Plenum gekommen waren.
Er sei während der inszenierten Corona-Pandemie in Altersheimen gewesen, habe das Personal in Astronautenanzügen gesehen, berichtete „JWA“. Alle dort haben mir gesagt, die Menschen hier sterben nicht an Corona, sondern an Einsamkeit. Das Gesundheitssystem in Österreich habe nie seine Belastungsgrenze erreicht, wusste der Landespolitiker, der während „Corona“ 1.073 Anfragen zusammen mit der FPÖ in den Landtag eingebracht habe. Keine einzige Antwort haben wir erhalten, erboste sich Wirth Anderlan. 1.500 Mitarbeiter im Gesundheitswesen seinen in Südtirol suspendiert worden, im angrenzenden Trient wären das gerade einmal 5 Personen gewesen, warf „JWG“ Fragen nach dem Pandemie-Management in seiner Heimat auf.
Es müssten Handschellen klicken, das Lachen unserer Kinder sei der Lohn dafür, beendete Jürgen Wirth Anderlan einen bemerkenswerten und unterhaltsamen Vortrag im EU-Parlament. Das dort derartiges zu hören ist, verdankt das Parlament mutigen Menschen wie Gerald Hauser und Jürgen Wirth Anderlan. Auch wenn die „Kollegen“ der sogenannten Volksparteien wie der EVP diesen Veranstaltungen konsequent fernbleiben, bleibt doch festzuhalten, das es deren Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist, die mit Maskendeals per Handy Milliarden Steuergelder veruntreut hat. Heute sind, wie könnte das auch anders sein, die Belege für von der Leyens „kriminelle Machenschaften“ verschwunden. Und dies nicht zum ersten Mal, wissen wir aus der Zeit in der die CDU-Politikerin Verteidigungsministerin war.
Der Whistleblower und Menschenrechts-Aktivist Frederic Baldan konnte auf Initiative Gerald Hausers bei dieser Veranstaltung sein Buch „The Global Covid Cartel“ auch bekannt als „Ursula-Gates“ vorstellen. www.ursulagates.com
Noch so ein mutiger Mann der dafür sorgt, das in einer tatsächlich unabhängigen Justiz, die einem Politikwechsel zu folgen hat, tatsächlich die Handschellen klicken werden. Dieses Fest der Gerechtigkeit wird Jürgen Wirth Anderlan dann dereinst vermutlich zusammen mit Gerald Hauser in der gemeinsamen Heimat der Bergwelt Tirols feiern.
Interviews mit Jürgen Wirth Anderlan, Marc Jongen und Gerald Hauser folgen in den nächsten Tagen.
Zurück zu allen ArtikelnHat Ihnen dieser Artikel gefallen?
stattZEITUNG.net ist leserfinanziert. Ohne Ihre Unterstützung gibt es diese Arbeit nicht.
Jetzt unterstützenWeitere Artikel
Alle Artikel
Interview
Kommentar
Der „falsche Prophet“ von Karsee.
Artikel
Anti-AfD-Veranstaltung in Wangen-Karsee. Der Vortrag von Matthias Pöhlmann.
Interview
Michael Meyen: "Die große Erzählung Demokratie"
Michael Meyen über Demokratie, Corona-Ausgrenzung und die AfD: Ein Gespräch mit dem Kommunikationswissenschaftler über…
Kommentare
Möchtest du mitdiskutieren? Erstelle ein kostenloses Konto oder melde dich an.