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Prof. DDr. Harald Walach, neuer 1. Vorsitzender der MWGFD und Klinischer Psychologe und Gesundheitswissenschaftler stellte die Frage, ob geimpfte Kinder gesünder sind als ungeimpfte. Eine Antwort fällt nach seinen Worten schwer, weil es vergleichende Studien nicht gibt und es in absehbarer Zeit auch keine geben wird. Um dennoch eine Vergleichbarkeit, quasi durch die Hintertür, zu bekommen, zog man nach seinen Worten eine Querschnittsstudie (Kinder-Gesundheits-Surveys, KIGGS genannt) heran, welche das Robert-Koch-Institut im Zeitraum 2003 bis 2006 veranlasst hat. Dabei wurden Kinder im Alter von 1 bis 17 Jahren mithilfe strukturierter computerbasierter Interviews auf Erkrankungen befragt, wobei auch der Impfstatus eine Rolle spielte. In einem wissenschaftlichen Verfahren wurde dabei ein Morbiditätsscore (Messwert zur Häufigkeit einer Krankheit) erfasst, wobei zahlreiche Parameter, unter anderem auch der Sozialstatus und gesundheitliche Daten der Eltern, Berücksichtigung fanden.
Unter Einbezug des Morbiditätsscores kam man laut Walach zu der Erkenntnis, dass geimpfte Kinder keinen besseren Gesundheitszustand aufweisen als ungeimpfte Kinder. Obendrein kann man, darauf wies der Psychologe hin, aus den Zahlen herauslesen, dass das Durchmachen einer Kinderkrankheit gesundheitsfördernd sein kann. Im Weiteren bemerkte er, dass die Ergebnisse der Studie zeigten, dass manche Impfungen (Tetanus, Mumps, Diphterie, Haemophilus influenzae) einen schwächenden Einfluss und andere Impfungen wie gegen Masern, Polio, Hepatitis einen positiven Einfluss ausüben. Über die Ursachen für diese Erkenntnis gibt es laut Walach keine klare Zuordnung. Zudem zeigte sich laut dem Referenten, dass der Morbiditätsscore mit zunehmender Anzahl an Impfungen steigt.
Interessant waren Walachs Ausführungen auch zum Morbiditätsscore ohne die Impfvariablen. Dabei zeigen Jungen, Stadtkinder, Migrantenkinder, Kinder von rauchenden Eltern, Kinder von Eltern mit höherem sozialem Status und Kinder mit Allergiker-Eltern eine höhere Krankheitsanfälligkeit.
Der Referent hob hervor, dass die gemachte Querschnittsstudie der erste Versuch einer Erfassung von Effekten der Impfung ist. Nach seinen Worten wäre es dringend notwendig, gezieltere Studien, vor allem Langzeitstudien anzufertigen, für die es zurzeit aber keinen gesellschaftlichen Konsens gibt. Bereits jetzt schon kann man aufgrund der Ausführungen von Walach als Fazit feststellen, dass Infektionskrankheiten weniger häufig als gemeint auftreten, wenn man von Windpocken absieht. Geimpfte Kinder haben häufiger Salmonellen, Windpocken, Scharlach, den Eppstein-Barr-Virus und Hepatitis. Ungeimpfte Kinder zeigen höhere Anfälligkeiten gegen Keuchhusten, Mumps, Masern und Röteln. Der Vortragende hob hervor, dass die sorgfältige Analyse der KIGGS-Daten zeigt: Geimpfte Kinder sind nicht gesünder!
Wie verhält es sich mit Impfungen generell? Dazu richtete die Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) in Eching bei Landshut ein Pressesymposium mit dem Titel "Impfstoffzulassung, Impfempfehlung, Impfpflicht – reichen die Daten?“ am 24. Mai 2024 aus. Verschiedene Experten zu dieser Thematik kamen unter der Moderation des MWGFD-Vizevorsitzenden Dr. Ronald Weikl zu Wort, denn Impfungen sind nicht zwangsweise ein medizinischer Segen, wie das Pharma-Narrativ vorzugaukeln versucht, sondern können auch geradezu das Gegenteil bewirken.
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