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Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen und Krebs können die Folgen von Infraschall sein. Dr. Ursula Bellut-Staeck.

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Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen und Krebs können die Folgen von Infraschall sein. Dr. Ursula Bellut-Staeck.
Dr. Ursula Bellt-Staeck auf dem "Windkraft-Symposium" der AfD, im November 2025

AfD-Symposium „Wahrheit über Windkraft“ zeigt, wie „Windmühlen“ der Gesundheit schaden.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse müssten zu einem Windradmoratorium führen.
Der Infraschall der Windradanlagen verursacht massive gesundheitliche Schäden.
„Piezo-Kanäle“ in den Organen leiten Infraschall der Windräder als Fehlinformation weiter.
Für Bewohner im Umfeld der Windkraftanlagen gilt anscheinend nicht Artikel 2 des Grundgesetzes.

Das Schadpotenzial der Windkraftanlagen ist vielschichtig. Nicht nur dass sie sehr teuren und unkalkulierbaren Strom produzieren, sie sind auch unvereinbar mit der Umwelt. Sie vernichten die Lebensgrundlage von Mensch und Tier und zerstören darüber hinaus das gesamte Ökosystem im näheren und weiteren Umfeld ihres Standortes. Zahlreiche Berichte der Neuen Medien, wie stattzeitung.net, informieren über eine Problematik, die im Mainstream-Journalismus totgeschwiegen wird.

Auf dem Windkraft-Symposium der AfD Anfang des Jahres in Berlin unter dem Motto: „Wahrheit zur Windkraft: reale Schäden – Wege zur Vernunft“ wurden unter anderem medizinische Schadwirkungen in den Fokus genommen. Im Themenkreis „Auswirkungen der Windkraft auf den Menschen“ kam die wohl gesundheitsschädlichste Wirkung der Windkraftanlagen zu Wort: der Infraschall. Dr. Ursula Bellut-Staeck, Fachärztin, Wissenschaftlerin und Autorin, sprach mit ihrem Vortrag „Schädigung der Menschen durch Infraschall“ der Windkraft ihr Existenzrecht ab, da die verursachten Schäden unverantwortlich wären.
Bellut-Staeck bezeichnete den Infraschall als chronische Immission. Das bedeutet nach ihren Worten, alles Leben wird durch den Infraschall geschädigt, es kommt zur Zerstörung der Lebensgrundlage. Das Fatale beim Infraschall sei, so die Wissenschaftlerin, dass es für ihn keine Hindernisse gibt und er sich in einer für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbarer Frequenz abspielt. Deshalb wird er von den Befürwortern der Windkraftanlagen als nicht existente Gefahrenquelle abgetan, bestenfalls verwässert, erläuterte die Fachärztin. Nach ihren Worten ist es dringend nötig, diese Einstellung zu ändern, denn sie widerspricht jedem Naturgesetz.
Die Fachbuchautorin erinnerte, dass im Grunde alle Lebensgrundlagen auf Energie zurückzuführen seien – das trifft auch auf die Zelle und ihren Stoffwechsel zu. Zellen vibrieren im Frequenzbereich von 0,5 und 40 Hertz. Damit liegen sie nach Bellut-Staeck im ähnlichen Bereich von Infraschall, der schädigend auf der Zellebene wirkt, bei Resonanzen ist sogar eine Steigerung der Schädigung möglich.

Im Detail verwies sie auf aktuelle Erkenntnisse, die 2021 zur Vergabe des Nobelpreises für Medizin an Ardem Patapoutian führten. Die Ärztin führte aus, dass es sich bei den neuen Erkenntnissen vorrangig um eine zelluläre Kommunikationsebene handelt, die mittels Zellrezeptoren umgesetzt und aufrechterhalten wird. Kräfte wie Druck und Dehnung werden direkt in elektrische Signale umgewandelt. Diese Kommunikationsebene ist allen Tieren gemein. Die Medizinerin erläuterte, dass mittels dieser Kommunikation die Funktion und Struktur der Zellen gesichert werden.

Laut der Fachbuchautorin kann eine Beeinflussung der Zellrezeptoren zu unerwünschten Reaktionen mit hohem Schädigungspotenzial führen. Im Mittelpunkt der Beeinflussung durch Infraschall stehen Zellrezeptoren, die Piezo-Kanäle genannt werden. Bellut-Staeck ergänzte, dass sie in Endothelzellen, welche die Blutgefäße als innere Wand auskleiden, untersucht wurden – dort steuern sie die Lebensregulationen. Wirkt auf die Kanäle, so die Medizinerin, die Kraft des Infraschalls, kommt es zu einer Membranpotenzialverschiebung, wodurch sich die Piezo-Kanäle öffnen. Bei diesem fatalen Vorgang kommt es laut der Wissenschaftlerin zu einem unkontrollierten massiven Calciumioneneinstrom in die Zelle. Dieser Vorgang hat zellzerstörenden Charakter, mahnte die Wissenschaftlerin an.

Wirkt Infraschall langfristig, was bei Windkraftanlagen gegeben ist, artet die Schädigung in eine stille Entzündung aus, was zur Reduktion aller Funktionen der Endothelzellen führt. Diese Schädigung wiederum führt zu massiven Fehlleistungen im gesamten Organismus, was sich unter anderem in Orientierungslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Tinnitus, Abwehrschwäche und so weiter zeigt. Am Ende der Wirkungskette stehen dann beispielsweise Ödeme, Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen, Krebs oder Angstzustände.
Bellut-Staeck gab zu bedenken, dass die aufgezeigten Schädigungen der Piezo-Kanäle in den Endothelzellen gesichertes Wissensgebiet sind, und fügte an, dass sich die Piezo-Kanäle nicht nur auf die angeführten Endothelzellen beschränken, sondern in allen Geweben und Organen vorzufinden sind, wie zum Beispiel in Lunge, Nieren, Gelenken, Nerven, Verdauungstrakt oder Gehirn. Überall dort kann es aufgrund der irregulären Stimulation durch Infraschall zu stiller Entzündung kommen, so die Fachbuchautorin, was in einem gesundheitlichen Supergau aufgrund der Windkraftanlagen enden kann.
In der anschließenden Blockdiskussion zum Themenkreis „Auswirkungen der Windkraft auf den Menschen“ wurde deutlich artikuliert, dass es bei Mensch und Tier zu keinem Gewöhnungseffekt bei Infraschall kommt. Um Infraschall-Belastungen abzumildern oder zu blockieren gibt es kein einziges Mittel, bestenfalls kann man die Schadwirkung kurzfristig etwas hinauszögern. Man merkte es dem Auditorium regelrecht an, dass die Ausführungen von Dr. Ursula Bellut-Staeck schockierend waren und die Errichtung von Windkraftanlagen einen skandalösen Eingriff in das Recht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Grundgesetz) darstellt, den es zu verhindern gilt.

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